Das sind die Kodiaq Motoren und Assistenzsysteme

Skoda veröffentlicht weitere Fakten zum neuen SUV. Der Kodiaq ist 4,70 Meter lang und bietet Skoda-typisch den größten Kofferraum in seiner Fahrzeugklasse.

Als Fünfsitzer schluckt er bis zu 2.065 Liter. Die dritte Sitzreihe ist optional. Eine längsverschiebbare Rücksitzbank ist Serie, die Lehnen lassen sich je nach Bedarf unterschiedlich steil stellen.

Simply Clever:

Der Skoda Kodiaq hat einen automatisch ausfahrenden Türkantenschutz aus Kunststoff, der Beschädigungen in der Garage oder auf Parkplätzen vermeidet. Für die kleinen gibt es eine elektrische Kindersicherung und für lange Reisen ein Schlafpaket mit speziellen Kopfstützen.

Die Konnektivitätslösungen:

Die Topsysteme Columbus und Amundsen verfügen über einen WLAN-Hotspot. Für das System Columbus gibt es auf Wunsch ein LTE-Modul. Damit können die Beifahrer mit ihren Handys und Tablets frei surfen und mailen.

Die neuen Mobilen Online-Dienste von Skoda sind LTE-fähig und in zwei Kategorien aufgeteilt:

  • Die Infotainment-Online-Dienste dienen der Information und Navigation. Die Online-Dienste laufen über eine Skoda Connect App. Mit ihnen lässt sich das Auto per Smartphone aus der Ferne überprüfen, konfigurieren und finden.
  • Die Care-Connect-Dienste der Hilfe bei Pannen und Notfällen. Dazu zählt unter anderem die Notruf-Taste eCall.

SmartLink umfasst neben Apple CarPlay, Android Auto und MirrorLink nun auch SmartGate. Diese Funktion ist bereits für Basis-Infotainmentsystem Swing erhältlich, was für ein großes Display bei dem kleinsten Radio spricht. Für höhere Infotainmentsysteme ist SmartLink ein serienmäßiger Bestandteil.

Die Fahrerassistenzsysteme:

Neu bei Skoda sind die Umgebungskameras Area View. Diese zeigen verschiedene Ansichten von der Umgebung des Autos auf dem Bordmonitor. Wenn das große SUV einen Trailer am Haken hat, kümmert sich der Anhängerrangierassistent bei langsamer Rückwärtsfahrt um das Rangieren.

Neu ist auch der vorausschauende Fußgängerschutz, der den Frontradar-Assistenten ergänzt. Die ebenfalls neue Rangierbremsfunktion sichert das Rückwärts-Aus- und Einparken ab – der Skoda Kodiaq bremst selbsttätig, sobald er ein Hindernis hinter sich erkennt.

Noch attraktiver wird das Fahrerlebnis, wenn die Fahrprofilauswahl Driving Mode Select und die neue adaptive Dämpferregelung DCC an Bord sind. Mit ihnen lässt sich die Arbeitsweise von Lenkung, Gaspedal, DSG-Getriebe und Dämpfung in mehreren Modi konfigurieren.

Darüber hinaus sind weitere  bekannte Fahrerassistenzsysteme im Kodiaq verfügbar. Darunter ACC, Spurhalteassistent, Spurwechselassistent, Verkehrszeichenerkennung, Parklenkassistent und vieles mehr.

Motoren:

Zum Verkaufsstart  Anfang 2017 stehen zwei TDI und drei TSI zur Wahl:

  • 1,4 TSI 92 kW (125 PS)
  • 1,4 TSI 110 kW (150 PS)
  • Ein neu entwickelter 2,0 TSI-Motor mit 132 kW (180 PS)
  • 2,0 TSI 162 kw (220 PS)
  • 2,0 TDI 110 kW (150 PS)
  • 2,0 TDI 135 kW (190 PS)

Bei der Kraftübertragung stehen ganz unterschiedliche Technologien bereit – Sechsgang-Handschaltung, DSG-Getriebe, Frontantrieb und 4×4-Allradantrieb.

Vorstandsvorsitzender Bernhard Maier zum neuen SUV:

„Unser neues SUV Skoda Kodiaq ist ein Auto mit starken Allroundqualitäten. Es verbindet ein aktives Lebensgefühl mit den klassischen Qualitäten der Marke – der hohen Funktionalität und den überdurchschnittlichen Platzverhältnissen. Wie immer haben wir uns in der Entwicklung das Ziel gesetzt, etwas mehr Auto zu bieten und damit das beste Angebot in dem Segment zu machen. Mit seinem emotionalen Design bringt der Skoda Kodiaq zudem eine neue, starke Präsenz auf die Straße.“

Ein aktuelles Video zeigt erste Fahraufnahmen:

Hier versteckt Skoda noch das endgültige Design, zeigt aber was der neue Kodiaq drauf hat.

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Autor: Sebastian Koch

Modelljahr '83, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Wenn ich nicht gerade Zeit mit meiner Familie genieße, dann jogge ich gerne wenn alle anderen noch im Bett liegen, verkaufe Skoda in Siegen, blogge hier seit 2011 für euch darüber und ich verfolge leidenschaftlich den BVB.

18 Gedanken zu „Das sind die Kodiaq Motoren und Assistenzsysteme“

  1. Ist der neu entwickelte 2,0 Liter mit 180 PS die gleiche Maschine wie bei Audi, hier nur mit 10 PS mehr? Allgemein zum Kodiaq ist zu sagen: Spannendes Auto. Warte mit Vorfreude auf den neuen Yeti.

  2. Da der Tiguan und der Seat das umstrittene Kältemittel R1234yf in der Klimaanlage haben,wird es der Kodiaq bestimmt auch haben.
    Schade,oder kann man die Klimaanlage abbestellen?

  3. Ich wollte mal fragen, ob die Angaben zu den Motoren gesichert sind. Insbesondere das Sie von einem 2.0 TSI mit 210 PS schreiben erstaunt mich, wird sonst häufig der 2.0 TSI mit 180 PS als Top-Benziner angepriesen, z.b. hier: https://www.extratouch.de/magazin/detail/gross-groesser-kodiaq-5-fakten-zum-neuen-suv/

    Eher wird der 1.4 150PS ACT nicht der Einstiegsmotor, sondern der „gedrosselte“ mit 125 PS denke ich. Eigentlich schade, dass es die neue ES211 Evo Generation noch nicht schaffen wird … naja, der entsprechende Modelljahreswechsel kommt bestimmt 😉

    1. Nein – die sind nicht gesichert. Das ist die in meinen Augen logischen Motoren, die z.B. auch die AutoBild ins Spiel gebracht hat. Aktuelle Informationen sprechen aber für zwei 1,4er, daher habe ich die Motoren korrigiert.

  4. Gehe ich richtig in der Annahme, das man den 2,0 TDI 135 kW (190 PS) mal wieder nicht mit 4×4 und Handschaltung bekommt?

    Wieso zwingt Skoda seine Kunden eine Automatik zu nehmen (siehe Superb)???? Das Argument zuviel Leistung für das Getriebe lasse ich in keinster Weise gelten (siehe Ford Focus RS).

  5. Ich hoffe das Er ein besseres Infotainment hat. Und es für alle Smartphone zu nutzen ist.
    Nicht wie beim neuen Skoda Fabia, wo es nur für wenige zu nutzen ist.
    Ansonsten sieht er gut aus das AUTO:

  6. Weiß jemand von Euch, ab wann der Kodiaq bestellbar sein wird? (weil ich ab Frühjahr ein neues Leasingfahrzeug haben werde und dies im Herbst 2016 bestellen muss)

  7. Warum? Wegen des neuen Kältemittel? Das muss ab dem 01.01.2017 zwangsweise in jedem Auto verwendet werden. Keine Ausnahmen. Autos, die in diesem Jahr noch mit dem alten Kältemittel hergestellt werden, müssen auch noch dieses Jahr zugelassen werden oder auf das neue Kältemittel vor der Zulassung umgerüstet werden.

    Im gesamten VW-Konzern wurde auf zur KW22/2016 auf das neue Kältemittel umgestellt. Es dürfte danach kein neu gebautes Fahrzeug mit dem alten Kältemittel mehr geben.

  8. Sind schon die Co2 Werte für den Kodiaq TDI mit Frontantrieb und Handschaltung bekannt?
    (In Österreich gibt es ab 2017 einen erhöhten Hinzurechnungsbetrag der Lohnsteuer für Firmenautos ab 127g Co2

    1. KODIAQ 2,0 TDI SCR 4×4 110 kW (150 PS):
      innerorts 6,4 – 6,3 l/100km, außerorts 4,8 – 4,7 l/100km, kombiniert 5,4 – 5,3 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 141 – 139 g/km, CO2-Effizienzklasse B

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