Ein Bericht des tschechischen Automagazins ifaster bringt uns erste technische Details zum neuen Fabia. Der Fabia III basiert demnach zum größten Teil auf der modernen MQB-Plattform, nutzt aber auch Teile der PQ26 sowie wenige Elemente der PQ25 Plattform. Diese Informationen hat man aus „offizieller Quelle“.

Eine kurze Reise durch den Plattform-Dschungel

Der Volkswagen-Konzern nutzt das Plattformkonzept, um die Entwicklungskosten zu senken und die Technologien Konzernübergreifend zu nutzten. Die Bezeichnungen sind folgendermaßen aufgebaut: Das P für eine PKW-Plattform, Q für die Einbaurichtung des Motors (Quer), die 2 steht für die Fahrzeugklasse (Kleinwagen) und aus der letzten Zahl lässt sich die Generation ableiten.

Die Plattform PQ24 ist die Basis des Fabia I und Fabia II, wobei diese beim Fabia II modifiziert wurde. Auf der fünften Generation PQ25 basiert unter anderem der Audi A1 und der Polo (Vor-Facelift). Das aktuelle Facelift des VW Polo nutzt die sechste Generation PQ26. 

Und dann ist da noch der modulare Querbaukasten (MQB). Das neue Plattformkonzept steht für mehr Platz im Innenraum, eine verbesserte Sicherheit, ein verringertes Gewicht und verbrauchsgünstigere Motoren. Der MQB wird im aktuellen Golf 7, Audi A3, Seat Leon III und natürlich im aktuellen Skoda Octavia III eingesetzt.

Skoda bedient sich für den neuen Fabia im Konzernregal und baut aus den unterschiedlichen Modulen eine Mischplattform. Man setzt also auf bewährtes und kann gleichzeitig auf modernste Technologie zurück greifen. Nicht die schlechteste Idee. Sollten sich diese Informationen bestätigen, dann hat es offenbar kurzfristig einen Kurswechsel gegeben. Denn vor knapp einem Jahr sagte Skoda Entwicklungschef Welsch:

„It will use the latest fuel-efficient engine from the VW Group box of bits, and the latest infotainment systems, but it won’t be MQB“