Superb Facelift ist bester Alleskönner

Der überarbeitete Skoda Superb Combi schlägt Mazda 6, Peugeot 508 und 3er BMW. 

In diesem Test schlägt das Superb Combi Facelift erwartungsgemäß seine direkten Konkurrenten von Mazda und Peugeot. Skoda bietet das beste Platzangebot und ist hervorragend verarbeitet. Obwohl sich die drei direkten Wettbewerber kaum im Preis unterschieden, geht auch das Preiskapitel dank des hohen Wiederverkaufswert klar an Skoda.

Und dann ist da noch der BMW 320d. Ich sehe den 3er nicht als direkten Superb Konkurrenten, da das Kundenklientel sich doch deutlich unterscheidet. Obwohl der BMW „sportlich, sparsam und komfortabel“ ist, reicht es in diesem Test nur für den zweiten Platz hinter dem Superb. Der Reporter scheint darüber wenig erfreut zu sein, denn er wird nicht müde zu erzählen wie emotionslos und bieder der Superb ist.

Die 9.000 Euro Preisunterschied werden dem 3er am Ende zum Verhängnis. Der Skoda Superb ist der bessere Alleskönner, wenn man „Nutzwert vor Emotion stellt“. Und genau hier setzen BMW und Skoda-Fahrer unterschiedliche Prioritäten.

Skoda Superb Combi: Kraftstoffverbrauch in l/100 km, innerorts: 13,0-5,2, außerorts: 7,0-3,8, kombiniert: 9,3-4,3. CO2-Emission, kombiniert: 217,0-113,0 g/km (gemäß VO (EG) Nr.715/2007).

Die angegebenen (kombinierten) Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren (VO(EG)715/2007 in der gegenwärtig geltenden Fassung) ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der gegenwärtig geltenden Fassung: Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2 -Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem “Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen” entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Effizienzklassen werden auf Grundlage der gemessenen C02-Emission unter Berücksichtigung des Fahrzeuggewichts ermittelt. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser als der heutige Durchschnitt sind, werden mit A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben.

Autor: Sebastian Koch

Modelljahr '83, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Wenn ich nicht gerade Zeit mit meiner Familie genieße, dann jogge ich gerne wenn alle anderen noch im Bett liegen, verkaufe Skoda in Siegen, blogge hier seit 2011 für euch darüber und ich verfolge leidenschaftlich den BVB.

6 Gedanken zu „Superb Facelift ist bester Alleskönner“

  1. Hm diese Wertung kann man jetzt mit geteilter Meinung sehen. Sicher ist der Superb unschlagbar günstig gegenüber seinen Konkurrenten und bietet viel Platz, aber allein die Tatsache das selbst nach dem FL keinerlei neuen Assistenzsysteme angeboten werden macht das Auto doch zu einem No-Go für viele Kunden. Ich persönlich mag den Superb und brauche keinen Spurhalteassi oder ähnliches aber in dieser Klasse ist das mittlerweile selbstverständlich. Selbst manche Kompakten anderer Hersteller bieten solche Dinge an. Da kann man nur froh sein, das das FL keine so lange Bauzeit bis zum Nachfolger hat. Im Moment ist doch der neue Octavia die beste Wahl, wenn man einen Skoda möchte.

    1. Ich bin da ähnlicher Meinung. Wenn man sieht, was bspw. beim Mazda6 alles an Ausstattung mit dabei ist (vgl. Sportsline und Elegance Grundausst.), dann hat man das Gefühl, dass hier im Test nur die halbe Wahrheit gesagt wurde. Das Aussehen des FL hat den Superb nicht nach vorn gebracht, m.E. Und was die Fahrgeräusche anbelangt, kann ich den Test auch nicht bestätigen. Was für mich nur noch bleibt für den Superb, sind die „Kombiqualitäten“ im Kofferraum (Größe+“SimplyClever“), der Platz im Fond und die Eleganz im Innenraum, vielleicht noch die Zuverlässigkeit des VW-Baukastens. Alles in allem: schwierig. Vielleicht ist es gerade deshalb derzeit nicht verwunderlich, dass die Leasing-Preise, die bei vgl. Ausstattung zum 2010er wesentlich moderater ausfallen in meinem Fall (wenn auch mit einigen Tricks seitens der Händler ;-))…

    2. der neue Octavia die bessere Wahl? Das dachte ich anfangs auch. Schon alleine deshalb, weil mich die angebotenen Assistenten gelockt haben. Ich dachte das so lange, bis ich den neuen Octavia in der L+K-Version in Augenschein genommen habe. Die Verarbeitung der Ledersitze war alles andere als wertig. Man konnte dort, wo die Kopfstützen ihre Halterung haben auf die Polsterung darunter schauen. Und was den Sitzkomfort angeht, da ist der Superb nach wie vor unschlagbar. Im neuen Octavia wird man durch die Kopfstützen in eine unbequeme Haltung gezwungen und die Lordosestütze kommt auch lange nicht an die vom Superb heran. Was den Spurhalteassistent angeht, so dachte ich zuerst (bevor ich mit dem Octavia eine Probefahrt gemacht hatte), dass das für eine Vielfahrerin ein Muss ist. Danach habe ich nur müde abgewunken. Viel zu viele Aussetzer und damit nicht verlässlich war meine Bewertung. Und die Einparkhilfe habe ich nicht getestet. Bisher waren aber die Parksensoren vorne und hinten ausreichend um den Combi in und aus den Parklücken hinaus zu manövrieren…

      Klasse fand ich die Kamera die u.a. auch die Straßenschilder ins Navi überträgt. Dass ich das im Superb nicht bekommen kann, bedauere ich etwas ist aber letztendlich nicht kaufausschlaggebend.

      Was mich beim Superb stört ist seine – für mich – mangelhaft Rundumsicht. Als relativ kleine Frau sind die Seitenholme an der Frontscheibe immer irgendwie im Weg. (und jetzt sollte niemand sagen, wer klein ist sollte auch kleine Autos fahren 😉 )Ach ja, und die Konstrukteure müssen wohl davon ausgegangen sein, dass nur Männer mit Affenarmen die Vordertüren vom Sitz aus schließen wollen und Frauen diesen Typ Auto sowieso nicht kaufen. Ich jedenfalls muss mich schon ziemlich recken, dass ich den Griff zum Zuziehen in die Hand bekomme. Letztendlich hätte mich lediglich noch der neue Yeti locken können. Aber da schaut’s so aus, als ob mich dann doch das Preis-Leistungsverhältnis davon abhalten wird. Letztendlich wird es – trotz seiner veralteten Ausstattung – wieder der Superb werden und ich werde abwarten, was der neue Superb in 2 Jahren so bringen wird.

      Über den Yeti hatte ich auch kurz nachgedacht. Bei ihm stören mich die Fahrgeräusche auf Dauer und das Preis-Leistungsverhältnis empfinde ich ebenfalls als fragwürdig.

      PS.: Der 3er BMW kann aber nun wirklich nicht mit dem Superb verglichen werden. Das sind einfach unterschiedliche Welten und jede hat auf ihre Weise ihren eigenen Reiz.

  2. Ich finden den Superb-Facelift einfach nur häßlich – und nichts Neues drin!! Diese Design-Line passt zum Oktavia aber nicht zum Superb! Wenn das neue Modell nicht schöner wird war die 3T Limousine mein letzter Superb…

  3. Es ist total hanebüchen, einen 3er mit dem Superb zu vergleichen. Die Ähnlichkeit beschränkt sich auf 4 Räder. Daher halte ich ihn nicht für hilfreich zum Kaufentscheid.

  4. Ich habe mich nach ausgiebigen Test in der C-Klasse, 5er BMW, Opel insignia und auch dem Ford Focus letztendlich für den Skoda Superb Combi entschieden. Platz und Compfort waren neben dem Preis-Leistungsverhältnis wichtige Kriterien für mich. Und ich habe diese Entscheidung bisher nicht bereut. Der Wagen ist ruhig, zuverlässig und angemessen im Verbrauch. Das eine oder andere Assistenzsystem könnte noch sein und auch eine Standheizung ist von Skoda noch nicht zugelassen aber mit meinem gemütlichen Fahrstiel habe ich alles was ich brauche.Als Statussymbol sehe ich kein Auto, da ich das mir eh nicht leisten kann.

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