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News Octavia Superb

Skoda Superb III Monte Carlo in Planung

Skoda arbeitet an einem Superb III mit sportlichem Look, das bestätigt Winfried Vahland vor kurzem. Denkbar wäre ein Sondermodell Monte Carlo mit anständigen Motoren und sportlichen Designelementen.

Monte Carlo statt RS

Das Hauptargument für einen Monte Carlo und gegen einen Superb III RS ist der Preis. Laut Vahland kostet ein Superb III RS mit dementsprechendem Motor rund 50.000,- Euro aufwärts. Aus seiner Sicht ist das für Skoda Kunden unattraktiv.

Ein sportlicher Superb III Combi mit 184 PS Diesel und einem Sportpaket für rund 40.000,- Euro ist da schon eher der Bereich, in dem sich Skoda bewegen will.

Vahland berichtet ausserdem, dass es sich bei Kundengesprächen zum Thema RS nicht immer um mehr Leistung dreht. Es gibt mehr wünsche nach einem 4×4 als nach einer höheren PS-Zahl. Geht da also doch was in Richtung Octavia RS 4×4?

Danke Heiko für den Hinweis.

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Fabia News Octavia

Der unfreiwilige Frontradarassistent-Test

Ich fahre seit einigen Kilometer auf einer Hauptstraße in der nähe von Siegen. Vor mir fährt ein silberner Golf 4 und alles ist gut. Bis auf den aktuellen Song im Radio – den finde ich so Mittelgeil und scrolle deshalb durch das Radioprogramm im Columbus. Im Augenwinkel sehe ich gerade noch, wie sich der Golffahrer vor mir spontan dazu entschließt, noch schnell vor dem Laden rechts am Straßenrand zu parken.

Einem Warnton folgt eine rote Anzeige in der Multifunktionsanzeige, die Kombination sorgt für eine Ladung Adrenalin in meinem Körper. Auf dem Weg vom Gas- zum Bremspedal merke ich, wie der Octavia plötzlich scharf anbremst. Einen Sekundenbruchteil später ist mein Fuß auf dem Bremspedal angekommen und der Octavia kommt komplett zum Stillstand. Und das so zügig als hätte ich einen Anker geworfen. Zum Golf habe ich noch einen guten Meter Platz und hinter mir war zum Glück auch keiner. Außer meinem hohen Puls ist nichts passiert.

Nur dank dem Frontradarasistent bin ich dem Golf nicht aufgefahren. Zum einen weil der Octavia schon die Geschwindigkeit reduziert hat, bevor ich auf dem Bremspedal stand. Aber vor allem dank der vollen Bremskraft, die der Skoda aufgrund der Situation zu Verfügung gestellt hat.

Natürlich haben wir den Vorgang schon einmal bei einer Produktvorstellung simuliert und ich fand es immer ein „nice to have“. Ab sofort gehört der Frontradarassistent für mich in jeden Skoda. Der Frontradarassistent ist im Fabia ab Ambition serienmäßig verbaut. Im Octavia kostet er 270,- Euro. Ich kann nur empfehlen, investiert das Geld! Bei einem Auffahrunfall kostet die Selbstbeteiligung der Vollkasko in der Regel mehr als diese Sonderausstattung. Und es erspart einem Ärger und schützt Fahrer und Mitfahrer vor Verletzungen.

Hab ihr auch schon (unfreiwillige) Erfahrungen mit dem Frontradar gemacht? Oder würdet ihr auf den Assistenten bei der Bestellung verzichten?

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Verbrauchswerte Octavia:
Kraftstoffverbrauch in l/100 km, innerorts: 8,1-4,6, außerorts: 5,4-3,3, kombiniert: 6,4-3,8. CO2-Emission, kombiniert: 149,0-99,0 g/km

Verbrauchswerte Fabia:
Kraftstoffverbrauch in l/100 km, innerorts: 6,1-3,9, außerorts: 4,2-3,1,?kombiniert: 4,8-3,4. CO2-Emission, kombiniert: 110-88 g/km

(gemäß VO (EG) Nr.715/2007).

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Konzepte News Octavia Superb

Skoda bietet bis 2018 Plugin-Hybrid und Elektrofahrzeuge an

Die alternativen Antriebe kämpfen sich ganz langsam an den Massenmarkt heran. Skoda hat aktuell mit dem Citigo G-TEC und Octavia G-TEC zwei Modelle mit CNG Antrieb im Angebot. In Zukunft stellt man sich breiter auf und bietet  für den neuen Superb III ab 2016 einen Plugin-Hybrid an.

Der neue Superb übernimmt das Aggregat aus dem Passat GTE, hierbei handelt es sich um einen 1,4 TSI mit 156 PS und einem zusätzlichen Elektromotor mit 115 PS. Für den Kurzstreckenverkehr ideal, denn rund 50 Kilometer kommt der Passat GTE rein elektrisch voran. Die Kombination aus TSI- und Elektromotor reduziert den Verbrauch derzeit auf zwei Liter pro 100 km.

Dank MQB kann die Technik auf andere Modelle übertragen werden. Schon 2017 soll auch der Octavia III einen Hybrid-Motor bekommen.

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An der dafür notwendigen Infrastruktur arbeitet Skoda. Aktuell wird geprüft, ob die Montagehalle M13 im Hauptwerk Mlada Boleslav erweitert und umgebaut wird. In dieser Halle werden aktuell der Octavia III und der Rapid produziert. Zukünftig sollen dort von täglich 1.300 Fahrzeugen rund 250 mit Hybridantrieb vom Band laufen. Ein sehr ambitioniertes Ziel.

Mit einem reinem Elektrofahrzeug wird man bei Skoda wohl noch bis 2018 warten. Da der Konzern angekündigt hat bis 2018 rund 100.000 reine E-Autos zu verkaufen, wird man sich breiter aufstellen und den E-Up Motor in den Skoda Citigo verpflanzen. Hoffentlich fallen bis dahin noch die Preise für ein Elektrofahrzeug. Ein kleiner, elektrischer City-Flitzer darf in drei Jahren einfach keine knapp 30.000,- Euro mehr kosten.

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Bereits 2012 hat Skoda mit Elektromotoren experimentiert. Dazu habe ich – die treuesten der treuen Leser erinnern sich – 2012 einen kleinen Artikel über die  Green E-Line Flotte geschrieben. Die gesammelten Daten und Erkenntnisse wird man in den nächsten Jahren offensichtlich gut gebrauchen können.

Fotos: Skoda // Quelle autofox.cz

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Citigo Fabia Octavia Superb Tipps und Erfahrungsberichte

So funktioniert die Reifendruckkontrolle

Ab November wird die Reifendruckkontrolle laut EU-Verordnung (Nr. 661/2009) für alle neu zugelassenen Fahrzeuge Pflicht. Skoda bietet das System nun schon seit ein paar Jahren als Option an. Wer die Kontrolle schon länger nutzt, für den ist dieser Artikel ein alter Hut. Für die neuen und zukünftigen Skoda-Fahrer unter uns gebe ich hier eine kurze Einführung in das Thema.

Mit dem Reifendruck-Kontrollsystem gehören unbemerkt schleichende Plattfüße der Vergangenheit an. Das Fahrzeug prüft ständig den vorhandenen Reifendruck. Gibt es einen rapiden Druckabfall, meldet sich das System beim Fahrer. Für die Reifendruckkontrolle gibt es zwei Messverfahren: Direkt und indirekt.

Beim direkten Messverfahren werden Sensoren im Reifensatz ausgelesen. Damit lässt sich der genaue Reifendruck von jedem Rad über die Multifunktionsanzeige auslesen. Der Nachteil: Die dafür erforderlichen Reifensätze sind teurer. Skoda wendet bei allen Fahrzeugen das indirekte Messverfahren an. Die Druckkontrolle erfolgt dabei über die Drehzahlsensoren des ABS. Eine clevere Idee des Konzerns, denn man nutzt einfach ein bereits vorhandenes Bauteil und erweitert dessen Funktion.

Sobald man mit einem Fahrzeug durch einen Nagel fährt, verringert sich (sogar bei einem Skoda) langsam der Reifendruck. Dadurch wird der Radius geringer und das Rad dreht sich bei gleicher Geschwindigkeit schneller. Zu diesem Zeitpunkt geht die Reifenkontrolleuchte an und es ist höchste Zeit, sich die Reifen einmal genauer anzusehen. Beim Octavia geht die Suche nach dem defekten Rad schneller, denn er zeigt in der Multifunktionsanzeige an um welches Rad es sich handelt.

Ich habe das System ausprobiert und es funktioniert einwandfrei. Natürlich mit voller Absicht und nur zur Recherche für diesen Artikel – Bloggen im Grenzbereich 😉

Nagel im Skoda Octavia

Da die Reifenwechselsaison kurz bevor steht noch ein kleiner Tip: Nach einem saisonalen Räderwechsel muss man dem Reifendruckkontrollsystem kurz bescheid geben, dass der Skoda nun neue Reifen drauf hat. Dazu drückt man einfach den „SET“ Knopf für zwei bis drei Sekunden, bis ein akkustisches Signal ertönt. Den Rest erledigt das System von selbst. Das Bedienelement befindet sich entweder neben der Handbremse oder unterhalb der Klimaanlage.

Skoda Yeti DSG Reifendruckkontrolle

Auch hier springt der Octavia wieder aus der Reihe, denn die Funktion „SET“ befindet sich im Radio bzw Navigationsgerät unter dem Menüpunkt „Car“. Sollte man diesen Schritt einmal vergessen haben, wird man nach einigen gefahrenen Metern durch eine Warnmeldung des Kontrollsystem daran erinnert.

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News Octavia

Sprintet schneller als der RS: Octavia Combi L&K 2,0 TDI 184 PS 4×4 DSG

Seit ein paar Tagen bietet Skoda den Octavia Combi L&K mit dem kraftvollsten zur Verfügung stehenden Diesel an. Konkret handelt es sich um den 2,0 TDI mit 184 PS, bekannt aus dem Octavia RS und seit kurzem auch beim Octavia Scout. Doch im Gegensatz zum sportlichen RS orientiert sich der L&K am Scout und hat Allrad an Bord. Um das Paket abzurunden sortiert das DSG-Getriebe die sechs Gänge.

Der Einstiegspreis für einen Skoda Octavia Combi L&K 2,0 TDI 135 kW (184 PS) 4×4 DSG liegt bei 36.050,- Euro. Damit zahlt man 3.400,- Euro mehr als für einen Skoda Octavia Scout in der gleichen Motor-/Getriebevariante. Allerdings bietet der L&K deutlich mehr Serienausstattung.

Scout oder L&K?

Um nur ein paar Unterschiede zu nennen: Der L&K hat neben Bi-Xenon mit AFS (1.115,- Euro Aufpreis beim Scout) bereits elektrisch einstellbare Vordersitze (1.090,- Euro) in Leder-Alcantara (1.530,- Euro) ab Werk. Dazu kommen noch 18 Zöller (beim Scout nicht verfügbar) sowie das Bolero mit Freisprecheinrichtung (870,- Euro) und das Soundsystem (beim Scout nicht verfügbar) mit an Bord. Dafür verzichtet man beim Octavia Combi L&K auf die Verplankung und der damit verbundenen rustikalen Optik.

Der L&K ist steht für ein entspanntes dahingleiten in einem hochwertig ausgestatteten Fahrzeug. Letztlich ist es eine Frage des Einsatzzwecks und der Komfortansprüche. Ist man dazu bereit für die großartigen Annehmlichkeiten etwas mehr auszugeben, dann entscheidet man sich für den L&K. Wer lieber in den Hauberg will und eine hochwertige, aber nicht luxuriöse Ausstattung sucht – der greift zum Octavia Combi Scout.

Wolf im Schafspelz

Was passiert jetzt mit dem Octavia RS TDI? Ich meine, wir sprechen hier immerhin vom sportlichen Topmodell und RS-Fahrer gehen selbstverständlich davon aus den bestmöglichen Antrieb zu bekommen. Nun gibt es aber zwei Modelle, die mit dem zusätzlichen Allrad eine in meinen Augen bessere Kombination bieten – und schneller sind.

Dieser Octavia Combi L&K ist in 7,2 Sekunden von null auf hundert. Das Sportmodell Octavia Combi RS mit dem gleichen Motor und DSG schafft den Sprint in 8,3 Sekunden. Und selbst der Octavia Combi Scout mit 184 PS TDI 4×4 DSG ist eine halbe Sekunde schneller als der Octavia RS. Nur in der Endgeschwindigkeit lässt der RS seine Allrad-Brüder noch gerade so hinter sich.

Muss der Octavia RS jetzt schneller werden und einen größeren Motor haben? Vielleicht sogar mit Allrad? Oder soll die Motorpalette so bestehen bleiben? Ich bin gespannt auf eure Meinungen.

Weitere Infos zum Octavia L&K und seinen neuen Motor gibt es hier in der Pressemitteilung und im Konfigurator. Dieses Video zeigt noch einmal eindrucksvoll,  was der Allradantrieb mit der Haldex-5-Kupplung drauf hat.

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Octavia Combi: 2,0 l TDI DSG Green tec 135 kW (184 PS)
innerorts 5,6 l/100km, außerorts 4,4 l/100km, kombiniert 4,9 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 129 g/km, CO2-Effizienzklasse B

Octavia Scout 2015
innerorts 8,5 – 5,8 l/100km, außerorts 5,9 – 4,6 l/100km, kombiniert 6,9 – 5,1 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 158 – 129 g/km, CO2-Effizienzklasse D – B

Octavia RS 2015
innerorts 8,1 – 5,6 l/100km, außerorts 5,4 – 3,9 l/100km, kombiniert 6,4 – 4,6 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 149 – 119 g/km, CO2-Effizienzklasse C – A