VW Brasilien unterstützt die Octavia RS Produktion

Volkswagen hat derzeit ein Absatzproblem in Brasilien. Aufgrund der Flaute ist im VW Werk Taubate in Brasilien eine dreiwöchige Pause geplant. Der Volkswagen Konzern wird in dieser Zeit das zweitgrößte VW-Werk des Landes umstrukturieren und dort vorübergehend den Octavia RS produzieren.

Der massiven Auftragseingang für den Octavia RS wird damit zu einem Konzernthema. Im Verbund versucht man nun, den Produktionsstau in den Griff zu bekommen. Diese Lösung ist nur möglich, da in diesem Werk unter anderem der VW Golf gefertigt wird. Dank des gemeinsamen MQB-Baukasten lässt sich die Produktion in drei Wochen umstellen.

SKODA Octavia RS
Der Octavia RS kommt zukünftig auch aus Brasilien – Foto: Skoda

In Brasilien wird ausschließlich der Octavia RS hergestellt. Alle anderen Ausstattungsvarianten laufen wie gewohnt im Hauptwerk vom Band. Damit verdoppelt man kurzfristig die Produktionsrate. Ein spektakulärer Zwischenspurt, um die Lieferzeiten wieder auf ein normales Niveau zu senken. Die Octavia RS-Produktion in Mlada Boleslav läuft zeitgleich unverändert weiter.

Über die Dauer dieser Übergangslösung kann derzeit nur spekuliert werden. Volkswagen hat natürlich Vorrang. Vermutlich wird man die Produktion wieder umstellen, sobald sich der brasilianische Markt erholt hat. Bis dahin greift die Konzernmutter Skoda kräftig unter die Arme.

Ich find das gut! Wie ist eure Meinung dazu?


 

Update 02.04.15: Dieser mittelprächtige Aprilscherz wurde ihnen präsentiert von skoda-portal.de… 🙂

Der Nerd unter den Skoda Verkäufern vom Autohaus Schneider in Siegen, Blogger, Freund des gepflegten Heavy Metal, BVB-Fan und Gründer dieses Blogs.

Terminvereinbarung für ein Beratungsgespräch am besten vorab per Mail.

10 Antworten auf „VW Brasilien unterstützt die Octavia RS Produktion“

  1. In der neuen Autobild von heute gibt es wieder einen Artikel zu den langen Lieferzeiten des Octavia RS! Ich habe den Artikel jedoch noch nicht gelesen …

  2. Doch, das stimmt. Der Käfer wird ja auch in Mexiko gebaut!

    Zum Transport werden die überflüssigen Airbus A400M Maschinen genutzt, welche von der Leyen jetzt doch nicht abgenommen hatte…

    Auf dem Rückweg nehmen die dann Arianne Raketenteile für Korou mit.

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