Das Ende des Fabia RS heizt die Gerüchteküche rund um einen Rapid RS an. Das dynamische Design des Rapid Spaceback ruft geradezu nach einer sportlichen Version. Die Studie Rapid Sport beweist, dass Skoda dieses Thema auf dem Schirm hat.

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Für einen typischen RS-Look benötigt der Rapid Spaceback nur wenige Zutaten. Ein RS-Doppelauspuff, Frontspoiler und eine Etage tiefer – mehr benötigt die Karosserie nicht. 18 Zoll Alufelgen runden das Gesamtbild ab.

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Bleibt noch die Frage nach der richtigen Motorisierung. Ich finde ein Rapid RS ist mit dem 1,4 TSI 180 PS aus dem Fabia RS richtig motorisiert. Das Aggregat hat es nicht verdient, nach dem Ende des Fabia RS in einem Regal zuverstauben. Das 7-Gang-DSG bildet mit diesem Motor ein durchschlagkräftiges Team. Skoda kann also sofort mit der Produktion beginnen – wenn da nicht die negativen Erfahrungen mit dem Fabia RS wären…

Der kompakte RS ist tot, es lebe der kompakte RS?

Hat Skoda nach dem Fabia RS nochmals den Mut hat eine sportliche Nische zu besetzten? Der Fabia zeigt, wir Skoda Fahrer sind in diesem Segment nicht bereit für einen größeren Motor auch den angemessenen Preis zu zahlen. Ich habe den Eindruck, der große Unterschied von 105 PS auf 180 PS und der damit verbundene Preissprung hat dem Fabia RS das Genick gebrochen – und der Rapid RS würde aus den gleichen Gründen aussterben! Beim Octavia RS gibt es diese Problematik nicht. Der Leistungsunterschied von einem Serienmodell auf den RS ist relativ gering, dadurch ist der Preisunterschied sehr überschaubar.

Fazit: Ich erwarte in naher Zukunft ein sportliches Sondermodell für den Rapid Spaceback, denkbar wäre ein Rapid Monte Carlo. Einen RS kann ich mir derzeit nicht vorstellen.

via blogautomobile.fr