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Die Multikollisionsbremse im neuen Skoda Octavia

Bei 22% der Unfälle mit Personenschäden folgt auf den ersten Aufprall mindestens ein zweiter. Der zweite Aufprall mit einem Baum, Fahrzeug oder Gebäude kann sogar schwerer als der erste sein.  Die Aufgabe der Multikollisionsbremse ist es, diesen Folgeschaden zu vermeiden. Falls der Aufprall nicht mehr zu vermeiden ist, diesen zumindest erheblich abzuschwächen.

Bei der Vorstellung des neuen Octavia III wurde dieses Sicherheitsdetail zu recht besonders hervorgehoben. Serienmäßig mit an Bord verrichtet das Bremssystem hoffentlich ewig unbenutzt seinen Dienst. Im Falle eines Aufpralls verhindert das System größeren Schaden und kann sogar Lebensretter sein.

Skoda Multikollisionsbremse
Foto: Skoda

So funktioniert die Multikollisionsbremse

Vorraussetzung dafür ist das intelligente Zusammenspiel der verschiedenen Sensoren. Dazu gehören das Airbag-Steuergerät, Drucksensoren und Beschleunigungssensoren. Dieser Verbund registriert einen Aufprall und aktiviert den Bremsvorgang. Skoda hat den vorhandenen Systemen letztendlich nur beigebracht, untereinander zu kommunizieren. Das Abbremsen übernimmt das ESC, jedoch kann der Skoda Fahrer jederzeit in den Bremsvorgang eingreifen. Ein tritt auf das Gaspedal unterbricht den Bremseingriff.

Warum das ganze?

Unmittelbar nach dem Aufprall setzt bei den meisten Personen eine kurze Schockstarre ein. Unfähig zu reagieren und mit voller Kraft auf die Bremse zu treten. Weitere Zusammenstöße werden hingenommen, man ist für kurze Zeit nur noch Beifahrer auf dem Fahrersitz. Diese menschliche Schwäche gleicht die Multikollisionsbremse aus.

Mit diesem serienmäßigen System im neuen Octavia III schützt der Skoda Fahrer nicht nur sich selbst, sondern trägt auch zur Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmer bei. Die Multikollisionsbremse ist kein riesiger Kostenfaktor, da die vorhandenen Systeme nur modifiziert werden. Daher wird Skoda das Sicherheitssystem in allen neuen Modellen relativ einfach anbieten können. Im besten Fall in den folgenden Modellen und Facelifts als serienmäßige Sicherheitsausstattung. Die Vorteile des weiterentwickelten Bremssystems sind einfach zu groß, um es nur für den Octavia anzubieten.

Skoda Octavia: Kraftstoffverbrauch in l/100 km, innerorts: 8,4-4,6, außerorts: 5,7-3,3, kombiniert: 6,7-3,8. CO2-Emission, kombiniert: 156,0-99,0 g/km, Effizienzklasse D-A

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Tipps und Erfahrungsberichte

So funktioniert das adaptive Frontscheinwerfersystem (AFS)

Der Skoda Superb hat es schon, der neue Octavia wird es (höchstwahrscheinlich) auch bekommen: Bi-Xenon mit AFS. Gerade zur Winterzeit ist eine gute Beleuchtung der Straße enorm wichtig. Grund genug, um sich die Funktionsweise der adaptiven Frontscheinwerfer einmal genauer anzusehen.

Mit diesem Lichtsystem wird die aktive Sicherheit erhöht. Je mehr aktive Sicherheitssysteme im Skoda verbaut sind, desto besser. Diese sind  aktiv dafür verantwortlich, einen einen Unfall zu verhindern – darunter fallen neben AFS auch die Sicherheitssysteme ABS und ESP. Passive Sicherheitssysteme schützen den Fahrer nach dem Aufprall, dazu zählen unter anderem die Airbags. Das AFS mit seiner flexiblen Straßenausleuchtung trägt dazu bei, dass die Luftkissen schön an ihrem Platz bleiben. Der Fahrer kann Hindernisse besser erkennen, dadurch schneller reagieren und im besten Fall einen Unfall vermeiden. Das System wird aktiviert, indem der Lichtschalter auf die Position „Auto“ gestellt wird. Jetzt ist das AFS aktiv und nutzt diese sechs Lichteinstellungen:

Foto: skoda.at

Abbiegelicht

Das Abbiegelicht in den Nebelscheinwerfer aktiviert der Skoda bei einer Geschwindigkeit bis zu 40 km/h. Das System erkennt anhand des gesetzten Blinkers oder des Lenkwinkeleinschlags, dass der Fahrer abbiegen möchte. Bevor die Frage kommt 😉 : Wenn der Fahrer nach links lenkt und rechts blinkt, hat der Blinker immer Vorrang. Das Abbiegelicht wird nicht aktiviert, wenn das Tagfahrlicht oder die Nebelscheinwerfer angeschaltet sind. Wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist, gehen die Abbiegelichter links und rechts an.

Dynamisches Kurvenlicht

Bei einer Geschwindigkeit über 10 km/h leuchtet dieser Modus die Kurve aus.

Schlechtwetter- oder Regenmodus

Zwischen 15 bis 70 km/h wird bei Regen dieser Modus aktiviert. Durch die breite Streuung des Lichts wird der entgegenkommende Verkehr nicht geblendet und die Sicht des Fahrers wird verbessert. Das Fahrzeug erkennt das miese Wetter an den Scheibenwischern. Wischen diese länger als 2 Minuten, wird der Schlechtwettermodus angeschaltet. Nach 8 Minuten ohne eine Wischerbewegung wechselt das AFS zurück in den normalen Modus.

Stadtmodus

Auf der Fahrt durch die Stadt mit 15 bis 50 km/h wird das Licht breit gestreut. Damit werden die Fußgänger auf den Bürgersteigen, Kreuzungen und neben den Zebrastreifen besser erkennbar.

Überlandmodus

Der Überlandmodus ist das normale Abblendlicht. Bis 15 km/h und zwischen 50 bis 90 km/h befindet sich der Skoda in diesem Modus.

Autobahnmodus

Der Autobahnmodus wird ab 90 km/h langsam aktiviert und entfaltet ab 120 km/h seine volle Leuchtkraft. Das Xenonlicht wird in diesem Modus deutlich weiter gestrahlt, um früher regieren zu können. Ausserdem wird auch die linke Spur voll ausgeleuchtet.

Es gibt noch eine siebte Funktion des AFS, die aber nur für einen Ausflug Land mit Linksverkehr benötigt wird. Der Reisemodus verhindert, dass in diesen Ländern der Gegenverkehr geblendet wird. Dieser Funktion kann über Einstellungen -> Reisemodus aktiviert werden.

Grundsätzlich arbeitet das adaptive Frontscheinwerfersystem dezent im Hintergrund, als Fahrer nimmt man die Wechsel von einem in den anderen Modus nicht wahr. Das AFS wird einem erst so richtig bewusst, sobald man in ein Fahrzeug ohne flexible Straßenausleuchtung steigt und eine bekannte Straße entlang fährt. Das „Gestern habe ich hier deutlich mehr gesehen“-Gefühl täuscht nicht. Das Video am Anfang des Artikels beschreibt dies noch einmal mit indischem Humor.

Skoda Superb: Kraftstoffverbrauch in l/100 km, innerorts: 13,0-5,2, außerorts: 7,0-3,6, kombiniert: 9,3-4,2. CO2-Emission, kombiniert: 215,0-109,0 g/km, Effizienzklasse F-A

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Tipps und Erfahrungsberichte

Erfahrungsbericht: iPhone 5 mit iOS 6 im Skoda

Rund 7% von euch besuchen meinen Blog mit einem Apple iPhone. Daher wird mein kleiner Erfahrungsbericht für diejenigen unter euch interessant sein, die sich das neue iPhone zulegen möchten. Ich habe die letzten Tage genutzt, um das iPhone 5 mit den Skoda Telefon-Freisprecheinrichtungen zu testen. Wie erwartet arbeitet das neue Wunderwerk der Technik problemlos mit unseren Lieblingsfahrzeugen zusammen.

Ich habe zuerst eine klassische Bluetooth Freisprecheinrichtung im Yeti getestet und danach die Verbindung mit einer rSAP Freisprecheinrichtung in einem Octavia (Modelljahr 2o12) ausprobiert. Das iPhone 5 unterstützt zwar noch immer kein rSAP, seit dem Modelljahr 2012 kann sich die Premium-Freisprecheinrichtungen trotzdem mit dem iPhone verbinden. Die Lösung ist simpel: Sobald das Handy (in diesem Fall das iPhone) kein rSAP unterstützt, wird eine konventionelle Bluetooth Verbindung hergestellt. Beide Freisprecheinrichtungen arbeiten nach einmaliger Kopplung schnell und gut mit dem Apple Gerät zusammen.

Der Funktionsumfang ändert sich nicht, Telefonbuchauswahl und Steuerung der Songauswahl über ein Multifunktionslenkrad funktionieren wie gewohnt. Alternativ lässt sich das iPhone auch wieder über ein Kabel (siehe iPhone Zubehör für Skoda) mit dem AUX-Anschluss verbinden. Der Kopfhöreranschluss befindet sich bei dem neuen Gerät an der Unterseite, das hat bei mir in der ersten Zeit zu Orientierungsschwierigkeiten bei der Songauswahl geführt.

Der Verbindungsaufbau ist deutlich schneller. Das iPhone 5 verringert die Wartezeit zwischen Zündung bis zu einer Bluetooth Verbindung gefühlt um die Hälfte. Ob dies am neuen Betriebssystem oder dem schnelleren Smartphone liegt, kann ich nicht beurteilen. Abschließend bleibt festhalten: iPhone 5 mit iOS 6 im Skoda – das Funktioniert!

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Fabia Octavia Superb Tipps und Erfahrungsberichte

Basics: Das Tagfahrlicht aktivieren


 
Ich möchte euch unter der Rubrik „Basics“ in unregelmäßigen Abständen wissenswerte Features und Einstellungsmöglichkeiten des Skoda vorstellen. Diese sind zwar auch alle in den Handbüchern zu finden, aber wer liest sich die denn wirklich durch? Alle die so ungeduldig sind wie ich bekommen hier nach und nach die Basics rund um den Skoda vermittelt.

Den Anfang macht heute die Einstellung des Tagfahrlicht. Seit diesem Frühjahr sind die Zusatzleuchten Pflicht bei allen neu ausgelieferten Fahrzeugen. Skoda verbaut das Tagfahrlicht schon seit 2008, kurz nachdem das Gesetz verabschiedet wurde. Entweder es ist in den Nebelscheinwerfern, im Hauptscheinwerfer oder bei den Sondermodellen RS und Scout als LED-Tagfahrlicht integriert. Da in Deutschland aber nur Motorräder mit Tagfahrlicht fahren müssen, wird teilweise die Funktion bei der Auslieferung der Fahrzeuge noch nicht aktiviert. Wer das Tagfahrlicht bei seinem Skoda an- oder ausschalten möchte muss nicht extra zu seinem Händler fahren, das kann man auch selbst bewerkstelligen.

Die Einstellung beim Octavia, Yeti oder Superb sind noch recht einfach über das Menü zu erreichen (siehe Video). Beim Fabia und Roomster wird´s schon umständlicher. Das Tagfahrlicht muss manuell im Sicherungskasten aktiviert werden. Die kleine Bilderanleitung sollte aber helfen, den Sicherungskasten und den darin versteckten Lichtschalter zu finden.