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10 Gründe, warum das Start-Stopp-System nicht funktioniert

Das Start-Stopp-System im Skoda ist clever. Es verringert den Spritverbrauch, unnötigen Lärm und den CO²-Ausstoß.

Hin und wieder funktioniert das System nicht, obwohl es aktiv ist. Entweder stoppt der Motor nicht oder der Skoda springt plötzlich wieder an. In den meisten Fällen handelt es sich um keinen Fehler, sondern um ein normales Verhalten des Systems.

Hier sind die zehn häufigsten Gründe, warum der Motor trotz Start-Stopp-System an bleibt:

  1. Der Fahrer ist nicht angeschnallt. Sicherheit geht vor!
  2. Der Skoda ist nicht schnell genug gefahren. Vor dem ersten Stopp muss das Fahrzeug einmal über 4 km/h gefahren sein.
  3. Es ist ein Anhänger angekuppelt. Das Start-Stopp-System wird automatisch deaktiviert.
  4. Fahrertür oder Motorhaube sind nicht richtig geschlossen.
  5. Der Motor ist noch kalt. Solange die Motortemperatur unter 22°C liegt, ist das System deaktiviert.
  6. Die Klimaanlage läuft auf Vollgas. Der Motor bleibt so lange an, bis es nur noch eine geringe Abweichung von der gewählten Temperatur gibt.
  7. Die Frontscheibe wird entfrostet.
  8. Das Fahrzeug steht auf einer starken Steigung oder Gefälle.
  9. Der Skoda wird nach einer längeren Standzeit erstmals wieder gefahren. Direkt nach der Auslieferung oder nach ein paar Wochen Urlaub kann es passieren, dass die Start-Stopp-Automatik nicht sofort aktiv ist. Sobald die Batteriespannung wieder im Normalbereich ist, wird das System reaktiviert.
  10. Stop-and-go-Verkehr.

Skoda Start Stopp aus

Das Start-Stopp-System benötigt erfahrungsgemäß ein paar Tage Eingewöhnungszeit. Es ist ungewohnt, wenn der Motor automatisch aus geht. Wer erst langsam Vertrauen dazu aufbauen möchte, der kann das System bis zum nächsten Start über den Taster komplett deaktivieren. Eine dauerhafte Deaktivierung ist nicht möglich. Das macht auch keinen Sinn, denn eine Start-Stopp-Automatik gehört zu einem modernen Fahrzeug einfach dazu.

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Octavia Tipps und Erfahrungsberichte

Octavia III: Helligkeit des Kombiinstrument einstellen

Bei anderen Skoda Modellen konnte die Helligkeit der Anzeigen über ein Drehrad neben dem Lichtschalter geregelt werden. Beim neuen Octavia ist dieser Drehregler verschwunden.

Im Autohaus tauchte daher vor kurzem die Frage auf, wie die Helligkeit jetzt eingestellt wird. So geht´s:

Menüpunkt "Fahrzeug" oder Taste "Car" anwählen
Menüpunkt „Fahrzeug“ oder Taste „Car“ anwählen
Jetzt auf "Setup"
Jetzt auf „Setup“
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Den Menüpunkt „Licht“ auswählen
Bis auf "Innenraumbeleuchtung" runterscrollen und Helligkeit einstellen - Fertig!
Bis auf „Innenraumbeleuchtung“ runterscrollen und Helligkeit der „Instrumenten-/Schalterbeleuchtung“ einstellen – Fertig!

Skoda Octavia: Kraftstoffverbrauch in l/100 km, innerorts: 8,4-4,6, außerorts: 5,7-3,3, kombiniert: 6,7-3,8. CO2-Emission, kombiniert: 156,0-99,0 g/km (gemäß VO (EG) Nr.715/2007).

Die angegebenen (kombinierten) Werte wurden nach den vorgeschriebenen Messverfahren (VO(EG)715/2007 in der gegenwärtig geltenden Fassung) ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebotes, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen. Der Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen eines Fahrzeugs hängen nicht nur von der effizienten Ausnutzung des Kraftstoffs durch das Fahrzeug ab, sondern werden auch vom Fahrverhalten und anderen nichttechnischen Faktoren beeinflusst. CO2 ist das für die Erderwärmung hauptsächlich verantwortliche Treibhausgas. Hinweis nach Richtlinie 1999/94/EG in der gegenwärtig geltenden Fassung: Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2 -Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Straße 1, D-73760 Ostfildern oder unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Effizienzklassen werden auf Grundlage der gemessenen C02-Emission unter Berücksichtigung des Fahrzeuggewichts ermittelt. Fahrzeuge, die dem Durchschnitt entsprechen werden mit D eingestuft. Fahrzeuge, die besser als der heutige Durchschnitt sind, werden mit A+, A, B oder C eingestuft. Fahrzeuge, die schlechter als der Durchschnitt sind, werden mit E, F oder G beschrieben.

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Octavia Tipps und Erfahrungsberichte

Senderlogos im neuen Columbus hinzufügen – So geht´s in 7 Schritten!

Skoda bietet beim neuen Radio Navigationsgerät Columbus die Möglichkeit, die Senderlogos der Radiostationen zu verwenden. Die Logos müssen nachträglich installiert werden. Ich habe das heute bei einem Octavia III gemacht, dokumentiert und diese kurze Anleitung zusammengestellt. Das Columbus der neuen Generation ist bisher nur im Octavia III ab 2013 verfügbar.

Zu Beginn benötigen wir natürlich die Senderlogos. Diese könnt ihr euch hier bei Volkswagen herunterladen. Neben derzeit 382 deutschen Radiosendern gibt es Logos aus zehn weitere Ländern. Einfach die gewünschte ZIP-Datei herunterladen, entpacken und auf einen USB-Stick oder SD-Karte ziehen. Da die Anzeige von fast 400 Dateien naturgemäß auf dem Columbus etwas unübersichtlich wird, empfehle ich nur die benötigten Radiosender auf den Datenträger zu ziehen. Damit wären die Vorbereitungen abgeschlossen, ab ins Fahrzeug.

Schritt 1: Den USB-Stick oder die SD-Karte einstecken und im Radio Menü das „Setup“ aufrufen (unten rechts).

Skoda Columbus Senderlogos-1

Schritt 2: Den Menüpunkt „Senderlogos“ auswählen.

Skoda Columbus Senderlogos-4

Schritt 3: In diesem Menü können neue Logos hinzugefügt und gelöscht werden. Da wir jetzt ein Logo hinzufügen möchten, einfach den gewünschten Sender anklicken, in diesem Fall 1Live.

Skoda Columbus Senderlogos-5

Schritt 4: Jetzt will das Columbus wissen, auf welchem Mediumsich das gewünschte Senderlogo befindet. In diesem Fall auf dem USB-Stick.

Skoda Columbus Senderlogos-7

Schritt 5: Falls vorhanden, den Speicherort auswählen. Ich habe die Dateien in den Ordner „Senderlogos“ geschoben.

Skoda Columbus Senderlogos-8

Schritt 6: Et voilà – die Logos. Jetzt noch das richtige auswählen.

Skoda Columbus Senderlogos-9 

Schritt 7: Das war das erste Logo. Um ein weiteres Element hinzuzufügen, einfach ab Schritt 3 wieder einsteigen.

Skoda Columbus Senderlogos-10

Skoda Octavia: Kraftstoffverbrauch in l/100 km, innerorts: 8,4-4,6, außerorts: 5,7-3,3, kombiniert: 6,7-3,8. CO2-Emission, kombiniert: 156,0-99,0 g/km, Effizienzklasse D-A (gemäß VO (EG) Nr.715/2007).

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Zeitumstellung: So wird im Skoda die Uhrzeit eingestellt

Jedes halbe Jahr steigt ihr morgens in euren Skoda und müsst die Uhr umstellen. Für einige ist das die erste Zeitumstellung im neuen Skoda. Andere wiederum befinden sich morgens noch im Energiesparmodus und können sich nicht daran erinnern, wie im Skoda die Uhr eingestellt wird. Für euch ist dieser Artikel.

Citigo

Citigo 2
Die linke Taste so lange gedrückt halten, bis die Uhrzeit blinkt
Citigo 3
Mit der „Set“-Taste auf der rechten Seite die neue Uhrzeit einstellen

Octavia II, Superb II

Octavia 1
In das Hauptmenü der Multifunktionsanzeige gehen -> „Einstellungen“
Octavia 3
„Uhrzeit“
Octavia 4
„Sommerzeit“

Fabia II und Roomster ohne Maxi-Dot Display 

Fabia 2
Die linke Taste so lange gedrückt halten, bis die Uhrzeit blinkt
Fabia 3
Mit der rechten „0.0“-Taste die Uhrzeit einstellen

Octavia III

OctIII 2
Die „0.0 / SET“-Taste drücken, bis „Uhrzeit“ im Display angezeigt wird. Taste loslassen
OctIII 3
Mit der „o.o / SET“-Taste die Uhrzeit einstellen

 

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Die Multikollisionsbremse im neuen Skoda Octavia

Bei 22% der Unfälle mit Personenschäden folgt auf den ersten Aufprall mindestens ein zweiter. Der zweite Aufprall mit einem Baum, Fahrzeug oder Gebäude kann sogar schwerer als der erste sein.  Die Aufgabe der Multikollisionsbremse ist es, diesen Folgeschaden zu vermeiden. Falls der Aufprall nicht mehr zu vermeiden ist, diesen zumindest erheblich abzuschwächen.

Bei der Vorstellung des neuen Octavia III wurde dieses Sicherheitsdetail zu recht besonders hervorgehoben. Serienmäßig mit an Bord verrichtet das Bremssystem hoffentlich ewig unbenutzt seinen Dienst. Im Falle eines Aufpralls verhindert das System größeren Schaden und kann sogar Lebensretter sein.

Skoda Multikollisionsbremse
Foto: Skoda

So funktioniert die Multikollisionsbremse

Vorraussetzung dafür ist das intelligente Zusammenspiel der verschiedenen Sensoren. Dazu gehören das Airbag-Steuergerät, Drucksensoren und Beschleunigungssensoren. Dieser Verbund registriert einen Aufprall und aktiviert den Bremsvorgang. Skoda hat den vorhandenen Systemen letztendlich nur beigebracht, untereinander zu kommunizieren. Das Abbremsen übernimmt das ESC, jedoch kann der Skoda Fahrer jederzeit in den Bremsvorgang eingreifen. Ein tritt auf das Gaspedal unterbricht den Bremseingriff.

Warum das ganze?

Unmittelbar nach dem Aufprall setzt bei den meisten Personen eine kurze Schockstarre ein. Unfähig zu reagieren und mit voller Kraft auf die Bremse zu treten. Weitere Zusammenstöße werden hingenommen, man ist für kurze Zeit nur noch Beifahrer auf dem Fahrersitz. Diese menschliche Schwäche gleicht die Multikollisionsbremse aus.

Mit diesem serienmäßigen System im neuen Octavia III schützt der Skoda Fahrer nicht nur sich selbst, sondern trägt auch zur Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmer bei. Die Multikollisionsbremse ist kein riesiger Kostenfaktor, da die vorhandenen Systeme nur modifiziert werden. Daher wird Skoda das Sicherheitssystem in allen neuen Modellen relativ einfach anbieten können. Im besten Fall in den folgenden Modellen und Facelifts als serienmäßige Sicherheitsausstattung. Die Vorteile des weiterentwickelten Bremssystems sind einfach zu groß, um es nur für den Octavia anzubieten.

Skoda Octavia: Kraftstoffverbrauch in l/100 km, innerorts: 8,4-4,6, außerorts: 5,7-3,3, kombiniert: 6,7-3,8. CO2-Emission, kombiniert: 156,0-99,0 g/km, Effizienzklasse D-A