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Video von der Pressekonferenz auf der IAA

Skoda hat ein offizielles Video von der IAA 2011 in Frankfurt veröffentlicht. Das Konzept Mission L wurde gestern im Rahmen einer VW Pressekonferenz vorgestellt. Das Video wurde ins englische übersetzt, ich habe noch kein Video mit  dem Originalton gefunden. Wer aber ein paar fetzen englisch aus der Schule mitnehmen konnte, wird damit keine Probleme haben. Ein schöner Service von Skoda für alle, die nicht mit dabei sein konnten (ich zähle mich dazu…). Ausserdem habe ich noch einen kleines animiertes Video zum Mission L gefunden.

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MissionL: Die ersten Bilder schon vor der Premiere

 

obs/Skoda Auto Deutschland GmbH

Die Skoda Media Services App für das iPhone hat heute ein interessantes Update bekommen. Dort sind schon vor der offiziellen Vorstellung auf der IAA mehrere Computeranimierte Bilder der neuen Studie Mission L zu sehen.

Auf den Bildern wirkt der Mission L großartig! Es ist eine völlig eigenständige Form, weder ein aufgewerteter Fabia noch ein billiger Abklatsch eines Octavia. Die Front ist sehr gelungen, ich bin froh dass die Frontpartie des Vision D übernommen wurde. Auch die Seitenansicht wirkt sportlich, was natürlich auch an den Felgen liegt. Das Stufenheck hat keinen Opa-Charme, sondern wirkt sportlich-elegant.

Der Innenraum in weiß und hellem Beige ist allerdings nicht mein Fall. Mal abgesehen davon, dass der Innenraum in Rekordzeit verdreckt sein würde – schön ist was anderes 🙂

Zwar prangt ein anderes Skoda Logo auf der Motorhaube als bei den derzeitigen Serienmodellen, dieses Logo ist aber bisher an jeder Skoda Studie zu finden. Es handelt sich also nicht um das neue Skoda Logo, welches zukünftig auf den Fahrzeugen zu finden sein wird.

Wie man bereits an dem begeisterten Text lesen kann, finde ich die Studie richtig gelungen – bitte so bauen! Ich werde mir die Mission L in der nächsten Woche auf der IAA mal genauer ansehen. Ein ausführlicher Bericht folgt natürlich! Was meint ihr zu den Bildern? Schönes Auto oder Katastrophe?


Fotos: Skoda

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Neue Studie MissionL wir auf der IAA vorgestellt

Foto: Skoda
Foto: Skoda

Nach vielen Spekulationen um das neue Modell zwischen Fabia und Octavia hat Skoda heute in einer Pressemitteilung die ersten offiziellen Bilder veröffentlicht. Die Studie nennt sich MissionL und soll schon sehr nah an dem Serienmodell sein. Auffällig ist die neue Frontpartie, welche schon in der letzten Studie Mission D zu sehen war. Daher ist zu vermuten, dass dies das neue Markengesicht auch in Serie gehen wird. Das wirkt etwas dynamischer als bisher, erinnert mich jedoch an die KIA Studien.

Das neue Modell soll für Europa, Russland und China eingeführt werden. Der indische Markt bekommt laut Pressemitteilung eine „eigene Variante des Modells“. Wie dieses Modell für Indien aussehen könnte ist auf diesem Foto zu erkennen.

Die offizielle Vorstellung der Studie findet mit einer Pressekonferenz am 13.09. um 12:15 auf der IAA statt.

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Erstes echte Foto vom neuen Felicia

Ich habe bereits vor ein paar Tagen erwähnt, dass in Indien der neue Skoda ausprobiert wird. Bisher war der Wagen aber immer in Folie eingehüllt oder es gab selbstgemachte Computerzeichnungen. Heute bringt uns autocarindia.com den ersten Schnappschuss des neuen Modells, und das klar und deutlich. Das neue Modell sucht noch nach einem Namen, Fabia Sedan fällt wohl raus. Dies ist ein komplett neues Modell zwischen dem Fabia und Octavia. Die Inder nennen ihn Lauretta, eine Verniedlichung vom Octavia der dort Laura heißt. Für den europäischen Markt halte ich den Namen Felicia für realistisch.

Auf dem Bild ist zu erkennen, dass der Felicia äußerlich dem Fabia sehr ähnelt. Die Front sowie auch die Alufelgen vom Fabia sorgen dafür, das einem das Fahrzeug bekannt vor kommt. Auf den Erlkönig Fotos aus dem letzten Artikel konnte man aber eine deutlich breitere Karosserie erkennen. Das Auto scheint bereits fertig zu sein, daher ist eine Veröffentlichung noch in diesem Jahr durchaus möglich. Autocarindia.com erwartet die Vorstellung des Felicia im Oktober und die Auslieferung noch im Dezember diesen Jahres.

Der deutsche Markt benötigt ein solches Auto eigentlich nicht. Da wir ein Kombi-Land sind, kommt für uns ein Stufenheck in den seltensten Fällen in die Garage. Der indische Markt ist allerdings unglaublich heiß auf diese Modelle. Dies wird auch der Hauptmarkt des neuen Felicia werden, bei uns könnte er der preiswerte Nachfolger des Octavia Tour werden.

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Der Octavia wird elektrisch

Im Herbst geht es also los, die erste Testflotte des Octavia Green E-Line wird gebaut. Das ist dann der erste Skoda mit Elektroantrieb. Opel hat vor kurzem mit dem Ampera bewiesen, dass die Hersteller bereits soviel Vertrauen in die Elektromobilität haben um diese Autos in Serie zu produzieren. Ob die Autofahrer das auch so sehen, will ich derzeit noch bezweifeln. Opel hat mit dem Mut der Verzweiflung den Ampera auf den Markt gebracht und kurz danach gemeldet: Das Fahrzeug ist ausverkauft! Mal langsam, ausverkauft bedeutet bei dem Fahrzeug 5.000 Fahrzeuge wurden bestellt. Ausserdem bekommt jeder Händler in Europa so ein Fahrzeug auf den Hof gestellt. Ich habe keine Ahnung wieviel Opel-Händler es Europaweit gibt, aber ich gehe mal davon aus das ca. die Hälfte der Autos nicht an Kunden geht. Und schon ist der Hype um den Elektroantrieb in Mittelklassefahrzeugen kein Hype mehr.

Ein echter Gewinn ist der Elektroantrieb bei Kleinwagen. Zur Arbeit hin und zurück, dafür reichen den meisten 100km am Tag. Und Rasen kann man in der Rush-Hour auch nicht, daher muss das Pendlerauto einfach nur fahren. Nicht besonders schnell, aber sparsam. Das ist meine Idee von Elektroautos, und ich gehe davon aus die erste Serienproduktion mit Elektromotor wird der neue New Small Family sein. In einem Mittelklassefahrzeug wie dem Octavia oder dem Opel Ampera macht ein Elektromotor für mich kaum Sinn. Dort ist dann zwar mehr Platz für die Batterien, dafür passt die Einkaufstasche aber nicht mehr in den Kofferraum…

Spannend wird in Zukunft sein, wie das Problem mit Gebrauchtwagen gelöst wird. Eine Batterie im Elektromotor hat nur eine begrenzte Lebensdauer. Wenn wir einfach mal von sechs Jahren ausgehen, wieviel ist so ein Fahrzeug dann nach vier Jahren noch Wert? Wer will sich ein Auto kaufen, dass nur noch genügend Saft für zwei Jahre hat? Und was kosten dann die Ersatzakkus, beim Octavia Green E-Line sind es 180 Lithium-Ionen Zellen. Realistisch betrachtet läuft nach den sechs Jahren der Motor nicht mehr, und das bei einem Fahrzeug für 42.000 Euro (Opel Ampera). Daraus ergibt sich dann auch eine völlig andere Berechnung des Leasing oder bei einem AutoCredit mit Schlussrate, da der Restwert um einiges geringer sein wird.

Ich bin gespannt wie diese Fragen in Zukunft beantwortet werden.