Skoda Rapid Facelift – Das sind die Änderungen

Ab Mitte Juni (Kalenderwoche 22) beginnt das Modelljahr 2018 für den Skoda Rapid. Das Fahrzeug bekommt dieses Jahr ein kleines Facelift. Ich habe für euch die Änderungen zusammengefasst.

Die spannendste Neuerung ist der Austausch der 1,2 TSI-Vierzylinder durch neue 1,0-Liter-TSI-Dreizylinder.

Der neue Motor steht in den Leistungsstufen 70 kW (95 PS) und 81 kW (110 PS) zu Verfügung. Der kleine sogar optional mit DSG. Die weiteren Motorisierungen bleiben bestehen.

Einliter Dreizylinder. Diese Kombination stößt im ersten Moment auf eine natürliche Ablehnung. Genau so wie es bei 1,4 TSI, 1,2 TSI und 1,0 TSI der Fall war. Doch diese Motoren können mich alle voll überzeugen. Daher bin ich beim 1,0-Liter-TSI-Dreizylinder auch sehr optimistisch.

Was die Presse zum neuen Motor sagt, könnt ihr in diesen ersten Fahreindrücken lesen:

Hier gilt aber wie bei allen anderen Fahrzeugen auch: Selber testen!

Darüber hinaus ist Skoda Connect nun auch beim Rapid dabei. Ab der Ausstattunglinie Ambition ist Care Connect serienmäßig an Bord. Ihr habt damit Fahrzeugfernzugriff per Skoda Connect App, den Tastenpaneel am Dachhimmel mit Notruffunktion sowie die proaktiven Dienste.
Die Infotainment-Online Dienste gibt es in Verbindung mit dem Navigationssystem Amundsen. Sie ermöglichen unter anderem den Online-Import von Zielen und Routen sowie Online-Verkehrsinformationen, Sonderziele, Parkplatzsuche.

Die Designänderungen fallen sehr gering aus. Einzig das geschwungene LED-Tagfahrlicht und die abgedunkelten Hecksheinwerfer fallen dem Rapid-Kenner ins Auge.

 

„Wir von ŠKODA AUTO Deutschland und unsere Handelspartner freuen uns auf den ‚neuen‘ ŠKODA RAPID und ŠKODA RAPID SPACEBACK. Als attraktives und preiswertes Automobil für junge Familien hat er einen festen Platz im ŠKODA Produktportfolio und ist eine wichtige Säule unserer Wachstumsstrategie“, sagt Frank Jürgens, Sprecher der Geschäftsführung der ŠKODA AUTO Deutschland GmbH.

Die Aufwertungen der Ausstattungsvarianten in der Überischt:

Active

  • Tagfahrlicht in den Hauptscheinwerfern
  • Abgedunkelte Heckleuchten.

Ambition

  • Überarbeiteten Halogenscheinwerfern inklusive LED-Tagfahrlicht
  • Abgedunkelten Heckleuchten
  • Zierleisten in den Türverkleidungen

Style

  • Überarbeiteten Halogenscheinwerfern inklusive LED-Tagfahrlicht
  • abgedunkelte Heckleuchten
  • Zierleisten in den Türverkleidungen
  • Chromzierleisten an Seitenfenstern und am Frontstoßfänger
  • schwarz lackierte Außenspiegel (nur SPACEBACK)
  • 16-Zoll-Leichtmetallfelgen im Design Evora

Monte Carlo

  • Bi-Xenonscheinwerfer mit manueller Leuchtweitenregulierung und LED-Tagfahrlicht
  • Zierleisten in den Türverkleidungen

Videos

Kurzes Video vom neuen Rapid Facelift:

Ausführliches Video (knapp neun Minuten)


RAPID 1,0 TSI 70 kW (95 PS)

innerorts 5,3 – 5,2 l/100km, außerorts 4,0 – 3,9 l/100km, kombiniert 4,5 – 4,4 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 103 – 101 g/km, CO2-Effizienzklasse A

RAPID 1,0 TSI DSG 70 kW (95 PS)
innerorts 5,5 – 5,4 l/100km, außerorts 4,1 – 4,0 l/100km, kombiniert 4,6 – 4,5 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 107 – 105 g/km, CO2-Effizienzklasse A

RAPID 1,0 TSI 81 kW (110 PS)
innerorts 5,5 – 5,4 l/100km, außerorts 4,0 – 3,9 l/100km, kombiniert 4,6 – 4,5 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 106 – 104 g/km, CO2-Effizienzklasse A

RAPID 1,4 TSI DSG 92 kW (125 PS)
innerorts 6,2 – 6,1 l/100km, außerorts 4,2 – 4,1 l/100km, kombiniert 4,9 – 4,8 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 115 – 113 g/km, CO2-Effizienzklasse B

RAPID 1,4 TDI 66 kW (90 PS)
innerorts 4,0 – 3,9 l/100km, außerorts 3,7 – 3,6 l/100km, kombiniert 4,0 – 3,9 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 105 – 103 g/km, CO2-Effizienzklasse A

RAPID 1,4 TDI DSG 66 kW (90 PS)
innerorts 4,5 – 4,4 l/100km, außerorts 3,8 – 3,7 l/100km, kombiniert 4,0 – 3,9 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 106 – 104 g/km, CO2-Effizienzklasse A

RAPID 1,6 TDI 85 kW (116 PS)
innerorts 4,7 – 4,6 l/100km, außerorts 4,0 – 3,9 l/100km, kombiniert 4,2 – 4,1 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 109 – 107 g/km, CO2-Effizienzklasse A

RAPID SPACEBACK 1,0 TSI 70 kW (95 PS)
innerorts 5,4 – 5,2 l/100km, außerorts 4,0 – 3,9 l/100km, kombiniert 4,5 – 4,4 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 103 – 101 g/km, CO2-Effizienzklasse A

RAPID SPACEBACK 1,0 TSI DSG 70 kW (95 PS)
innerorts 5,5 – 5,4 l/100km, außerorts 4,1 – 4,0 l/100km, kombiniert 4,6 – 4,5 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 107 – 105 g/km, CO2-Effizienzklasse A

RAPID SPACEBACK 1,0 TSI 81 kW (110 PS)
innerorts 5,5 – 5,4 l/100km, außerorts 4,0 – 3,9 l/100km, kombiniert 4,6 – 4,5 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 106 – 104 g/km, CO2-Effizienzklasse A

RAPID SPACEBACK 1,4 TSI DSG 92 kW (125 PS)
innerorts 6,2 – 6,1 l/100km, außerorts 4,2 – 4,1 l/100km, kombiniert 4,9 – 4,8 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 115 – 113 g/km, CO2-Effizienzklasse B

RAPID SPACEBACK 1,4 TDI 66 kW (90 PS)
innerorts 4,4 – 4,3 l/100km, außerorts 3,7 – 3,6 l/100km, kombiniert 4,0 – 3,9 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 105 – 103 g/km, CO2-Effizienzklasse A

RAPID SPACEBACK 1,4 TDI DSG 66 kW (90 PS)
innerorts 4,5 – 4,4 l/100km, außerorts 3,8 – 3,7 l/100km, kombiniert 4,0 – 3,9 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 106 – 104 g/km, CO2-Effizienzklasse A

RAPID SPACEBACK 1,6 TDI 85 kW (116 PS)
innerorts 4,7 – 4,6 l/100km, außerorts 4,0 – 3,9 l/100km, kombiniert 4,2 – 4,1 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 109 – 107 g/km, CO2-Effizienzklasse A

Fotos und Videos: Skoda

Der neue KAROQ – Die ersten Infos zum Yeti Nachfolger

Was für eine Überraschung: Der Nachfolger des Yeti heißt nicht Yeti II sondern: KAROQ.

Der Name und die Schreibweise sind aus der Sprache alaskischer Ureinwohner abgeleitet. KAROQ ist eine Kombination aus den Begriffen ,KAA’RAQ‘ (Auto) und ,RUQ‘ (Pfeil). Mit diesem „Autopfeil“ erlegt Skoda den Yeti.

„Es ist uns wichtig, unserem neuen SUV einen kraftvollen Namen zu geben. Er wird gleichzeitig Teil einer modellübergreifenden Nomenklatur für unsere SUV. Zudem schaffen wir einen außergewöhnlichen und einprägenden Wiedererkennungswert für unsere Kunden“ – Werner Eichhorn, Skoda Vorstand für Vertrieb und Marketing

Ich fand den Modellnamen YETI sehr sympathisch. Und zugegeben, ich muss mich an den KAROQ erstmal gewöhnen. Aber kümmern wir uns mal um die Fakten. Und die versprechen ein grandioses Fahrzeug.

Die Maße

Die Außenmaße des KAROQ im Vergleich zum aktuellen Yeti:

  • 4,38 Meter lang (+ 16 Zentimeter)
  • 1,84 Meter breit (+ 5 Zentimeter)
  • 1,60 Meter hoch (- 9 Zentimeter)

Der KAROQ wird also länger, breiter und flacher als sein Vorgänger. Und wirkt dadurch deutlich bulliger.

Innen geht es geräumiger zu, auch wenn der KAROQ an Höhe verliert. Sechs Zentimeter mehr Beinfreiheit hinten und 50 Liter mehr Laderaumvolumen, wenn ihr die (optionalen) VarioFlex-Sitze hinten komplett ausbaut. Wer mal im Yeti etwas transportiert hat: Ja, im KAROQ passt noch mehr rein!

Motoren

Insgesamt werden fünf Motorvarianten angeboten – zwei Benziner und drei Diesel.

  • 1,0 TSI 85 kW (115 PS) kombiniert 5,3 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 123 g/km
  • 1,5 TSI 110 kW (150 PS) kombiniert 5,1 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 119 g/km
  • 1,6 TDI 85 kW (115 PS) kombiniert 4,5 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 118 g/km
  • 2,0 TDI 110 kW (150 PS) kombiniert 4,4 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 115 g/km
  • 2,0 TDI 4×4 DSG 140 kW (190 PS) kombiniert 5,3 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 138 g/km

Alle Aggregate sind turboaufgeladene Direkteinspritzer und verfügen über Start-Stopp-Technik und Bremsenergierückgewinnung. Mit Ausnahme des stärksten Diesels können alle Aggregate wahlweise mit einem manuellen 6-Gang-Schaltgetriebe oder einem 7-Gang-DSG bestellt werden.

Der 2,0 TDI mit 140 kW (190 PS) fährt serienmäßig mit dem 4×4 Antrieb und dem 7 Gang-DSG vor. Der neue 1,5 TSI kommt zum ersten mal bei Skoda zum Einsatz.

Konnektivität und Assistenten

Hier bietet der KAROQ alles, was die aktuelle Skoda-Palette hergibt. Die bekannten Radio- und Navigationsgeräte aus dem Infotainment Baukasten hören weiterhin auf die Namen Swing, Bolero, Amundsen und Columbus. Mit Skoda Connect und SmartLink könnt ihr euren KAROQ komplett vernetzen.

Auch die Assistenzsysteme sind bekannt. Spurhalteassistene, Stauassistent, Frontradarassistent, Anhängerrangierassistent und vieles mehr.

Ein echtes Highlight ist aber das frei programmierbare digitale Instrumentenpanel. Auch bekannt unter Active Info Display (AID) bei Volkswagen.

Das neue Kompakt-SUV feiert seine Weltpremiere schon am 18. Mai in Stockholm. Die Markteinführung startet im zweiten Halbjahr 2017.


Bilder und Video: Skoda

Alle Infos zur Konzeptstudie Skoda Vision E

Skoda hat seine Studie Vision E in Shanghai vorgestellt. Der Ausblick auf die Elektromobilität sieht gut aus. Neben dem schicken Design steckt auch richtig Power unter der Haube. Die zwei Elektromotoren haben eine Systemleistung von 225 kWh (306 PS).

Die Studie kommt bis zu 500 Kilometer weit. Das Aufladen geht induktiv, beispielsweise über eine Bodenplatte in der eigenen Garage. In 30 Minuten ist die Batterie wieder zu 80 % aufgeladen.

Die Vision E ist 4,68m lang, 1,92m breit und 1,59m hoch. Das Fahrzeug ist damit etwas kleiner als der Kodiaq. Dank des langen Radstands von 2,85m sowie der kurzen Überhänge vorn und hinten entsteht ein riesiger Innenraum. Gerade der nicht mehr benötigte Mitteltunnel schafft noch einmal zusätzlich richtig Platz.

Autonomes Fahren und Assistenzsysteme

Mit der Studie werden die Voraussetzungen für Level 3 des autonomen Fahrens erreicht. Das Konzept kann unter anderem:

  • Selbsttätig im Stau agieren
  • Mit dem Autopilot Strecken auf Autobahnen zurücklegen (Wenn die Autobahn die Bedingungen für das autonome Fahren erfüllt)
  • Die Spur halten oder ausweichen
  • Überholvorgänge durchführen
  • Alleine ein- und ausparken
  • Selbständig freie Parkplätze suchen (Car Park Autopilot)

Gerade der letzte Punkt ist in Großstädten ein riesiges Thema. Erst letzte Woche bin 20 Minuten durch die Münchener Innenstadt gekreist, um einen Parkplatz zu finden. So einen Car Park Autopilot hätte ich mir da schon gewünscht.

Um das parken so richtig gemütlich zu machen bietet die Studie das „Educated Parking“. Das Fahrzeug merkt sich den Lieblings-Parkplatz des Fahrers. Nachdem der Parklatz zweimal aufgesucht wurde, hat das Fahrzeug genug Daten gesammelt um dort zukünftig selbst zu parken.

Das Anzeige- und Bedienkonzept

Mit dem digitalen Human Machine Interface (HMI) System lassen sich Infotainment-, Kommunikations- und Navigationsfunktionen mit einem zentralen Bedienelement auf der Mittelkonsole und über die jeweiligen Touchscreens aktivieren und steuern.

Darüber hinaus verfügt die Vision E über eine Gestensteuerung. Und die Sprachsteuerung ist deutlich verbessert. Der Fahrer kann seine Anweisungen in vollständigen Sätzen formulieren, das System erkennt den Kontext und setzt den Befehl um.

Ein sehr abgefahrenes Feature ist das Eye Tracking. Die Augenbewegungen des Fahrers werden permanent überwacht. Wendet sich der Fahrer beispielsweise dem zentralen Bordmonitor zu, um den Radiosender zu wechseln, werden dort kurzzeitig zusätzlich auch fahrrelevante Informationen sowie eventuelle Warnhinweise angezeigt.

Der Heart Rate Monitor kontrolliert ständig die Herzfrequenz des Fahrers. Für den Fall, dass tatsächlich ein medizinisches Problem auftreten sollte, kann die Vision E ihre automatisierten Fahrfunktionen auch dazu nutzen, das Fahrzeug ohne Zutun des Fahrers auf den Seitenstreifen zu lenken und zum Stillstand zu bringen. Im Notfall (z. B. beim Herzanfall) kann dieses System die Rettungskräfte verständigen.

Viel Zukunftsmusik – aber was kommt nun auf die Straße?

Bis 2025 möchte Skoda fünf reine Elektrofahrzeuge über verschiedene Segmente anbieten. Welche Modelle das genau sein werden, dazu macht der Hersteller noch keine Angaben. Aktuell entwickelt Skoda auf Basis des Modularen Elektrifizierungsbaukastens eigenständige Fahrzeugkonzepte für rein elektrische Mobilität. Denkbar ist also, dass es neben der aktuellen Modellpalette auch eigenständige Elektrofahrzeuge geben wird. Die Vision E zeigt, wie eines dieser Fahrzeuge aussehen kann.

In den letzten Jahren kam jede Skoda Studie mit dem Vornamen „Vision“ auf die Straße. 2011 zeigt Skoda die Vision D, daraus wurde der Rapid. 2015 wurde aus der Vision C der Superb. Und erst letztes Jahr hat Skoda die Vision S gezeigt, daraus wurde der Kodiaq. Das sind gute Voraussetzungen dafür, dass Skoda das Konzept Vision E eines Tages in Serie produziert.

2019 wird der Superb Plugin-Hybrid die Elektromobilität bei Skoda erstmals auf die Straße bringen. Ein Jahr später kommt der erste Skoda mit reinem Elektroantrieb auf den Markt. Weitere Plug-in-Hybrid- Modelle werden in den darauf folgenden Jahren auch in anderen Fahrzeugsegmenten eingeführt.

Skoda hat klar formuliert: Im Jahr 2025 fährt jedes vierte aller neu zugelassenen Skoda Automobil mit Plug-in-Hybrid- oder reinem Elektroantrieb.

Videos vom Vision E

Ein kurzes Video von der Premiere in Shanghai:

Und ein anständiger Trailer für das neue Konzeptfahrzeug:

Ich durfte mir für euch das Konzept per VR-Brille einmal ansehen. Und mich dabei zum Affen machen 🙂

Auf skodavisione.com könnt ihr euch eine App auf das Smartphone herunterladen und das komplette Vision-E-Video einmal ansehen. Das geht entweder per 360-Grad Ansicht auf jedem mobilen Gerät. Oder mit einer VR-Brille.

Die Autobild durfte sich das Fahrzeug vorab schon einmal ansehen

Fotos: Skoda