Wie gut schlägt sich der Kodiaq eigentlich im Gelände?

Nun, die Frage hat sich auch Fabian gestellt und ist mit dem Skoda-SUV einfach mal in den Offroad-Park des Bilster Berg gefahren.

Es ist immer wieder überraschend, wie stark der Kodiaq auch außerhalb der Straße ist. Eigentlich Perlen vor die Säue. Denn im Normalfall fahrt ihr mit eurem Kodiaq nicht in die Hecke. Viel zu schick der Dicke. Aber wenn es mal drauf ankommt, könnt ihr euch auf die Allrad-Kompetenz von Skoda verlassen. Zum Beispiel mit einem schweren Anhänger auf einer nassen Wiese mit einer Steigung. Oder beim Besuch eurer einsamen Hütte in den Bergen.

Ich durfte den Kodiaq auch schon auf seine Offroad-Tauglichkeit testen. Die Hindernisse überwindet der große SUV ruhig und souverän. Der Allrad in Verbindung mit der Haldex-Kupplung verrichtet einfach eine extrem gute Arbeit!

Das Steuergerät errechnet permanent das ideale Antriebsmoment für die Hinterachse. Traktionsverluste sind fast ausgeschlossen. Ein Kolben presst die Lamellenpakete geregelt zusammen. Der dafür notwendige Öldruck kann annähernd 40 bar erreichen.

Im normalen Fahrbetrieb schickt die Lamellenkupplung die Motorkräfte zu 96 % kraftstoffsparend an die Vorderräder. Es können je nach Situation alle vier Räder mit gleicher Kraft angetrieben werden. Und wenn nur noch ein Rad festen Untergrund hat, bekommt dieses auch mal 85% der Kraft zugeteilt. Und das alles in rasender Geschwindigkeit.

Damit kommt der Kodiaq sicher durch Schnee, Matsch, rutschigem Untergrund und Kurven. Und mit einem Böschungswinkel von 19,1° vorne sowie 15,6° hinten kann man auch mal durch einen Offroad-Park. 🙂

Der Allradantrieb im Kodiaq ist für diese Motorisierungen erhältlich:

KODIAQ 1,4 TSI ACT 4×4 110 kW (150 PS): Kraftstoffverbrauch innerorts 8,3 / 8,2 (l/100 km), außerorts 6,0 / 5,9 (l/100 km), kombiniert 6,9 / 6,8 (l/100 km), CO2-Emission kombiniert 156 / 154 (g/km), Energieeffizienzklasse C

KODIAQ 1,4 TSI 4×4 DSG 110 kW (150 PS): Kraftstoffverbrauch innerorts 8,5 / 8,4 (l/100 km), außerorts 6,3 / 6,2 (l/100 km), kombiniert 7,1 / 7,0 (l/100 km), CO2-Emission kombiniert 163 / 161 (g/km), Energieeffizienzklasse C

KODIAQ 2,0 TSI 4×4 DSG 132 kW (180 PS): Kraftstoffverbrauch innerorts 9,1 / 9,0 (l/100 km), außerorts 6,4 / 6,3 (l/100 km), kombiniert 7,4 / 7,3 (l/100 km), CO2-Emission kombiniert 170 / 168 (g/km), Energieeffizienzklasse C

KODIAQ 2,0 TDI SCR DSG 110 kW (150 PS): Kraftstoffverbrauch innerorts 5,8 / 5,7 (l/100 km), außerorts 4,6 / 4,5 (l/100 km), kombiniert 5,0 / 4,9 (l/100 km), CO2-Emission kombiniert 131 / 129 (g/km), Energieeffizienzklasse A

KODIAQ 2,0 TDI SCR 4×4 110 kW (150 PS): Kraftstoffverbrauch innerorts 6,4 / 6,3 (l/100 km), außerorts 4,9 / 4,7 (l/100 km), kombiniert 5,5 / 5,3 (l/100 km), CO2-Emission kombiniert 144 / 139 (g/km), Energieeffizienzklasse B

KODIAQ 2,0 TDI SCR 4×4 DSG 110 kW (150 PS): Kraftstoffverbrauch innerorts 6,8 / 6,7 (l/100 km), außerorts 5,2 / 5,1 (l/100 km), kombiniert 5,7 / 5,6 (l/100 km), CO2-Emission kombiniert 149 / 147 (g/km), Energieeffizienzklasse B

KODIAQ 2,0 TDI SCR 4×4 DSG 140 kW (190 PS): Kraftstoffverbrauch innerorts 6,6 (l/100 km), außerorts 5,3 (l/100 km), kombiniert 5,7 (l/100 km), CO2-Emission kombiniert 151 (g/km), Energieeffizienzklasse B

Das kostet die Verlängerung von Skoda Connect

Nach der Registrierung eures neuen Skoda ist der Online-Dienst Skoda Connect für eine begrenzte Zeit kostenlos. Wenn euch die Dienste überzeugen, könnt ihr Skoda Connect kostenpflichtig verlängern. Hier erfahrt ihr die Kosten und was ihr dafür bekommt.

Der Notruf / Emergency Call ist 14 Jahre ab Werk kostenlos aktiv. Als einzige Anwendung benötigt der Notruf keine Registrierung des Fahrzeugs bei Skoda Connect.

Proaktive Dienste

Die Proaktiven Dienste sind auch 14 Jahre ohne weitere Kosten aktiv. Dazu gehören:

  • Automatische Unfall-Benachrichtigung
  • Pannenservice / Liegenbleiber-Hotline
  • Info Hotline
  • Fahrzeugzustandbericht
  • Service-Terminbenachrichtigung

Um diese Dienste zu nutzen, müsst ihr euren Skoda bei Connect registrieren.

Remote Access ist ein Jahr ab Werk kostenlos. Danach zahlt ihr für zwei weitere Jahre 95 Euro. Damit könnt ihr dann alle Fernzugriff Apps aus eurem Handy nutzen:

  • Fahrdaten
  • Fahrzeugstatus
  • Gebietsbenachrichtigung
  • Geschwindigkeitsbenachrichtigung
  • Parkposition
  • Hupen & Blinken
  • Online Standheizung

Gut zu wissen: Ihr zahlt für die Remote Access Anwendungen keinen Cent für die Datenübertragung. Der Internetzugang wird über eine interne SIM-Karte aufgebaut.

Infotainment Online

Der Dienst Infotainment Online ist bei der Bestellung eines Navigationsgeräts Amundsen oder Columbus für ein Jahr kostenlos. Bestellt ihr allerdings ein Businesspaket, ist Infotainment Online drei Jahre ab Werk kostenlos.

Für die Verlängerung des Dienstes zahlt ihr 70 Euro für ein Jahr oder 120 Euro für zwei Jahre.

Beim Navigationsgerät Amundsen bekommt ihr dann weiterhin den Zugriff auf:

  • Online-Sonderzielsuche
  • Online-Zielimport
  • Online Verkehrinformationten (TOP-Feature!)
  • Online Routenimport
  • Meine Sonderziele
  • Tankstellen
  • Parkplätze
  • Wetter
  • Nachrichten

und beim Columbus zusätzlich auf:

  • Google Earth
  • Online Kartenupdate
  • Online Sonderzielsuche mit Sprachsteuerung

Datenvolumen

Da Infotainment Online über eure SIM-Karte oder euer Smartphone läuft, tragt ihr die Kosten der Datenübertragung.

Wenn ihr den Dienst ausgiebig nutzt, der Datenfresser Google Earth angeschaltet ist und ihr den Hotspot der eingelegten Daten-SIM anzapft, sorgt für ausreichend Datenvolumen. Nach unseren ersten Erfahrung gehen bei Heavy-Usern rund 5 GB im Monat dabei drauf. Da die Nutzung bei jedem unterschiedlich ist, kann der Wert natürlich nach oben oder unten abweichen.

Der Dienst verlängert sich nicht automatisch. Nach der kostenlosen Phase könnt ihr auf skoda-connect.com unter Benutzerprofil -> Garage verlängern.

Werdet ihr die Dienste verlängern?

Frische Konzeptbilder zum Fabia SUV

Skoda ist mitten in seiner SUV-Offensive. Nach Kodiaq und Karoq arbeitet man schon am nächsten SUV. Diesmal eine Nummer kleiner. Von der Größenordnung wird sich das Fahrzeug irgendwo zwischen Fabia und Rapid einordnen.

Ich mag das Konzept eines kleinen, hohen Fahrzeugs. Ihr habt einen bequemen Einstieg, eine vernünftige Sicht aber kein riesiges Auto. Das macht das Parken in der Stadt deutlich einfacher. Eigenschaften, die viele am Roomster geliebt haben.

Die beiden Zeichnungen geben einen guten Ausblick darauf, was uns in kürze erwartet. Ich kann mir vorstellen, dass sich das Design eher am Karoq / Kodiaq orientiert als am Fabia.

Es gibt bisher weder einen Namen noch ein Datum für die Markteinführung. Der Name Polar geistert aber schon seit längerem durch die Presse. Wobei das nicht viel zu sagen hat. Viele waren sich auch sehr sicher, der Kodiaq wird Snowman heißen… 🙂

Die Markteinführung schätze ich auf 2018/2019.

Foto: Ascarissdesign