Vorbereitung auf die nächste Generation: Skoda erhöht die Yeti Produktion

Der Yeti ist on fire! Das kleine SUV ist nun bereits im siebten Jahr und noch immer enorm beliebt. Aufgrund der aktuell hohen Nachfrage und im Hinblick auf den Yeti II erhöht Skoda nun die Produktionskapazität.

Der Yeti wird an fünf Standorten gebaut. In Nischni Nowgorod (Russland) sichert sich Skoda nun weitere Produktionskapazitäten. In diesem Werk wird neben dem Octavia unter anderem der Tiguan und Touareq gefertigt.

Damit bringt sich Skoda für die zweite Yeti Generation in Stellung. Denn man möchte den Erfolg des Yeti noch weiter ausbauen. Dafür ändert sich das Design des Yeti, um ein noch breiteres Publikum anzusprechen.

Der Yeti II wird größer und verabschiedet sich von der Kastenform. Optisch wird es ein Monster aus Tiguan und VisionS. Der aktuell schönste Volkswagen und die spektakuläre Studie – das wird richtig gut! Ende 2017 kommt die neue Generation auf den Markt.

Insgesamt wurden bis heute weltweit mehr als 580.000 Yeti an Kunden verkauft. Allein im Jahr 2015 lieferte Skoda rund 99.500 Yeti-Modelle aus. Von Januar bis August 2016 entschieden sich erneut rund 61.700 Kunden weltweit für ein Fahrzeug dieser Modellreihe.


Verbrauchswerte Yeti:
Kraftstoffverbrauch in l/100 km, innerorts: 5,2-10,2, außerorts: 4,2-6,6, kombiniert: 4,6-7,9. CO2-Emission, kombiniert: 119,0-184,0 g/km (gemäß VO (EG) Nr.715/2007). Effizienzklasse E-B

Der neue Yeti wird schärfer und größer

Der erste Yeti ist ein knuffiges Auto mit großen Augen. In der aktuellen Version ist das Fahrzeug erwachsen geworden. Die Studie VisionS zeigt wohin die Reise beim Yeti II geht.

Der Nachfolger ist bereits in der Entwicklung. Laut Skoda Chef Maier orientiert er sich klar an der neuen SUV Designsprache. Ein Mix aus dem Seat Ateca, der Studie VisionS und dem Skoda Superb.

Der neue Yeti wächst, bekommt einen größeren Innenraum und mehr Platz im Kofferraum. Aktuell passen etwas mehr als 400 Liter in den Yeti, diesen Wert wird Skoda auf über 500 Liter anheben.

Skoda verabschiedet sich von der Kastenform und spendiert dem Yeti II eine schräges Heck. Dadurch vergrößert sich der Kofferraum. Bild: autoexpress.co.uk

Auf der Basis des neu designten Yeti kann Skoda weitere Modellvarianten anbieten. Eine robuste Offroad Variante Yeti Scout und ein aggressiver Yeti Sportline sind denkbar. Darauf dürfen wir aber noch ein paar Tage warten. Vor 2018 ist der neue Skoda Yeti II nicht auf unseren Straßen zu sehen.

So könnte der Yeti II aussehen

Der Nachfolger des aktuellen Yeti kommt 2017. Das Fahrzeug wird rund 40 cm länger und die Karosserieform sportlicher.

Wie das in Kombination mit der aktuellen Designsprache aussehen kann, verdeutlicht dieses Rendering von X-Tomi Design.

Von der prägnanten Kastenform müssen wir uns zukünftig verabschieden. Der neue Yeti soll nicht nur praktisch, sondern auch ein massenkompatibel sein. Einen kleinen Schritt in diese Richtung hat man schon mit dem Facelift gemacht, als die runden Scheinwerfer verschwanden. Zum Modellwechsel geht Skoda diesen Weg konsequent weiter.

Der neue Yeti basiert auf dem modularen Querbaukasten (MQB). Bezüglich der Motorisierung lohnt sich ein Blick auf den neuen Tiguan.

Das SUV von Volkswagen bietet Leistungen zwischen 115 bis 240 PS. Konkret bedeutet das 125, 150, 180 und 220 PS Benziner. Die Diesel haben eine Leistung von 115, 150, 190 und 240 PS . Zieht man eimal die stärksten Motoren ab, erhält man ein realistisches Motorenangebot für den Yeti II.

Mit einer sportlichen Karosserievariante kommt zwangsläufig die Frage nach einem Yeti RS auf. Die Motoren dafür sind grundsätzlich vorhanden. Ein Gedanke, den ich nicht unspannend finde.

Foto: X-Tomi Design