Fabia III: Ein Blick in den Innenraum und weitere Details

Skoda erlaubt uns einen ersten Blick in den Innenraum des Fabia III. Aus dem Bild lassen sich einige Ausstattungsdetails ableiten. Man sieht die Bedienelemente für Parksensoren vorne, Kessy und Lichtsensor. Ausserdem hat Skoda das Interieur etwas durcheinander gewürfelt und einige Tasten haben ihre Position gewechselt. Die Taster für Start-Stopp-Automatik, ASR und die Parksensoren vorne wandern unter die Lüftung vorne links.

Multimedia im Fokus

Auf den freien Platz unter der Klimaanlage wandern der Line-In, USB und 12V Anschluss. Damit positioniert Skoda die Multimediaanschlüsse deutlich prominenter als bei den anderen Modellen. In dieser Position lässt sich das Smartphone bequemer über USB verbinden, um die Funktion MirrorLink in Verbindung mir dem Radio Bolero zu nutzen. Einen kleinen Vorgeschmack auf das System zeigt dieses Video circa ab 2:04. Soweit ich informiert bin, funktioniert MirrorLink aber nur mit Android und Windows 8.1. Das iPhone muss leider draußen bleiben…

Ein weiteres Highlight wird die Funktion SmartGate. Per Wlan kommuniziert das Fahrzeug über spezielle Apps mit dem Smartphone. Die Apps zeigen die Fahrzeugdaten wie Verbrauch und Geschwindigkeit oder weitere Informationen der Strecke auf dem Smartphone an. Skoda macht noch keine Angaben, auf welchen Smartphones diese Funktion verfügbar ist.

Viel Platz im Innenraum

Wie erwartet wächst der Kofferraum des neuen Fabia. Mit 330 Liter bietet er 15 Liter mehr als sein Vorgänger und bleibt der größte Kofferraum seiner Klasse. Umgeklappt kommt der Fabia III auf 1.150 Liter. Auch im Innenraum geht es geräumiger zu. Es gibt (noch) mehr Kopffreiheit auf den Vordersitzen sowie eine Ellenbogenbreite vorne von 1401 mm  (plus 21 mm) und 1.386 mm hinten (plus 2 mm). Und obwohl der Fabia 8 mm kürzer ist, wächst der Innenraum um 8 mm. Klingt komisch, ist aber (laut Pressemitteilung) so. Dabei stellt sich mir eine Frage: Haben die Designer beim Fabia II einfach nur Platz verschwendet oder sind die aktuellen Designer einfach besser…? 🙂

Fabia III Innenraum
Der neue Skoda Fabia: Cleverer Kleinwagen mit innerer Größe. Deutlich dynamischer gestaltet ist das Armaturenbrett des neuen Skoda Fabia. Diese Wirkung erzielten die Designer unter anderem, indem sie die mittleren Lüftungseinlässe weiter oben positionierten und den oberen Teil des Armaturenbretts stärker konturierten. Zudem ist das Armaturenbrett horizontal zweigeteilt und kann in verschiedenen Farbkombinationen gewählt werden. Foto: obs/Skoda Auto Deutschland GmbH

Autor: Sebastian Koch

Modelljahr '83, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Wenn ich nicht gerade Zeit mit meiner Familie genieße, dann jogge ich gerne wenn alle anderen noch im Bett liegen, verkaufe Skoda in Siegen, blogge hier seit 2011 für euch darüber und ich verfolge leidenschaftlich den BVB.

4 Gedanken zu „Fabia III: Ein Blick in den Innenraum und weitere Details“

  1. Mirror-Link ist nur eine Zwischenstufe! VW/Skoda werden zum Ende 2015 eine komplette Lösung auch für iPhone präsentieren.
    Auch Volvo hat erst einmal die Carintegration nach hinten verschoben …

  2. Sieht man ja dass MirrorLink mit Android momentan Schwachsinn ist.
    Hoffe mal dass ab 2015 wenigstens der O3 bzw. der Superb3 dann CarPlay kompatibel sind.

  3. Das Armaturenbrett des neuen Fabia III ist ja toll gelungen, klasse Design! Wenn jetzt nicht noch bei der Qualität der verwendeten Materialien wie im Rapid (Hartplastik) gespart wird, ist ein großer Wurf gelungen. Was mich generell stört ist die Geheimniskrämerei von Skoda um das neue Auto. Während heute in der aktuellen Auto-Bild ein Sonderheft zum neuen Opel Corsa beiliegt, geht Skoda nach der „Salami-Taktik“ vor. Einmal Ausschnitte von außen, dann ein Stück vom Innenraum. Einfach albern!

    Viele Grüße

    Saar-Elch

  4. Ich finde das Amaturenbrett auch sehr gelungen. Schön, dass für das Navi eine gefälligere Form gefunden wurde als bei VW. Allerdings scheint mir das Display etwas kleiner und der CD-Schacht ist entfallen.

    Der Warnblinkerschalter ist nun nicht mehr so präsent. Der Drehknopf für die Spiegelverstellung scheint immer noch ungünstig positioniert. Im Winter braucht man ihn für die Spiegelheizung ja doch des Öfteren. Mal schauen, ob er immer noch seitenverkehrt ist und man für den linken Spiegel nach rechts drehen muss und umgekehrt…

    Hauptsache der Türöffner ist haptisch etwas solider ausgearbeitet und nicht so ein windiges Plastikteil wie bisher. Habe es öfters erlebt, dass Nichtfabiakenner besonders in der Dämmerung (bei mir dunkler Hebel, dunkle Verkleidung) nach dem Hebel genestelt haben und nach dem günstigsten Hebelpunkt suchten, da viele zuerst nach unten greifen.

    Ich bin gespannt auf weitere Simply-Clever Lösungen.

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