Der Octavia Scout ist bestellbar: Preise, Meinungen, Testberichte

Skoda lässt den Scout offiziell von der Leine. Das Sondermodell ist ab sofort in diesen drei Motor- und Getriebevarianten bestellbar.

  • 2,0 TDI 110 kW (150 PS) 4×4 ab 30.250,- Euro
  • 2,0 TDI 135 kW (184 PS) 4×4 DSG ab 32.650,- Euro
  • 1,8 TSI 132 kW (180 PS) 4×4 DSG ab 31.250,- Euro

Alle Motoren sind mit der GreenTec-Technologie ausgestattet und erfüllen die Euro 6 Norm. Für die Kraftverteilung nutzt der Scout die Haldex-5-Kupplung und unterschiedet sich technisch nicht vom serienmäßigen Octavia Combi 4×4. Der Scout ist rund drei Zentimeter höher und fällt aufgrund seiner rustikalen Optik direkt ins Auge. Dank erhöhter Bodenfreiheit und zusätzlichem Unterbodenschutz ist der Scout auch mal bereit für einen Umweg quer durch die Hecke.

Skoda Octavia Combi Scout 2014
Der Octavia Scout auf der AMI in Leipzig

Passend zum offiziellen Bestellstart füllt sich auch langsam das Netz mit Fahrberichten vom Octavia Combi Scout. Hier ein paar Leseempfehlungen:

Bei Autophorie ist man vom Fahrzeug selbst überzeugt. Ich habe aber den Eindruck, Fabian glaubt glaubt nicht so recht an einen großen Erfolg des Octavia Scout.

„Bisher war nur jeder sechzehnte Octavia auch ein Scout. Dass es mit dieser Generation mehr werden, wage ich zu bezweifeln. Der Scout ist eine Interpretation von Crossover die schwer verstanden wird. Andere Hersteller im VW Konzern bieten ähnlich beplankte Fahrzeuge an, die dann nur mit Frontantrieb ausgeliefert werden. Da ist es schwer zu kommunizieren, dass die robuste Optik in diesem einem Fall auch wirklich Gelände verträgt und nicht nur Parkrempler abhalten soll“

Meine Meinung dazu: Wer ein hochwertig ausgestatteten Octavia 4×4 sucht, landet schon seit Jahren zwangsläufig beim Octavia Scout. Das Sondermodell bietet einfach mehr Ausstattung und ansprechende Optik zum fairen Preis. Der neue Octavia Scout wird den Scout-Anteil beim Octavia von bisher sechs Prozent steigern. Warum ich mir da so sicher bin?  Der Scout hat dieses mal ein unwiderstehliches Alleinstellungsmerkmal: 2.0 TDI 184 PS 4×4 DSG.

Die Autobild meint:

„Der Skoda Octavia Scout ist eine Alternative zu manch überteuertem SUV, schlägt sich im Alltag und im Gelände auf den ersten Eindruck keinesfalls schlechter. Robuster als viele trendige Crossovermodelle ist er obendrein.“

Zum kompletten Testbericht geht es hier lang.

Und das sagt die auto-motor-sport zum Octavia Scout

„Im Cockpit fühlt sich der Octavia-Kenner sofort wie zuhause. Einzig die Scout-Signets am serienmäßigen Lederlenkrad, den Schwellern, dem Schaltknauf und den beheizten Vordersitzen deuten darauf hin, dass dieser Skoda zu Höherem berufen ist.“

Wer sich lieber ein paar Bilder ansieht, dem empfehle ich einen Blick auf diese umfangreiche Bildergalerie. Wer sich eher auf Videos steht, für den habe ich hier eine kleine Auswahl an aktuellen Octavia Scout Testvideos zusammen gestellt.

Der Skoda Octavia Scout ist ab sofort im Konfigurator verfügbar. Auf einer Sonderseite hat Skoda die Vorzüge des neuen zusammengefasst.


Octavia Scout 2015 Combi
innerorts 8,5 – 5,8 l/100km, außerorts 5,9 – 4,3 l/100km, kombiniert 6,9 – 4,9 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 158 – 124 g/km, CO2-Effizienzklasse D – B

Octavia Scout Combi: 2,0 l TDI 4×4 Green tec 110 kW (150 PS)
innerorts 5,9 l/100km, außerorts 4,3 l/100km, kombiniert 4,9 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 124 g/km, CO2-Effizienzklasse B, innerorts 6,1 l/100km, außerorts 4,6 l/100km, kombiniert 5,1 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 129 g/km, CO2-Effizienzklasse B

Octavia Scout Combi: 2,0 l TDI 4×4 DSG Green tec 135 kW (184 PS)
innerorts 5,8 l/100km, außerorts 4,6 l/100km, kombiniert 5,1 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 134 g/km, CO2-Effizienzklasse B

Octavia Scout Combi: 1,8 l TSI 4×4 DSG Green tec 132 kW (180 PS)
innerorts 8,5 l/100km, außerorts 5,9 l/100km, kombiniert 6,9 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 158 g/km, CO2-Effizienzklasse D

Octavia 2015 Combi
innerorts 8,5 – 3,8 l/100km, außerorts 5,9 – 3 l/100km, kombiniert 6,9 – 3,2 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 158 – 85 g/km, CO2-Effizienzklasse D – A+, innerorts 4,5 kg/100km, außerorts 2,9 kg/100km, kombiniert 3,5 kg/100km

Autor: Sebastian Koch

Modelljahr '83, verheiratet und Vater von zwei Kindern. Wenn ich nicht gerade Zeit mit meiner Familie genieße, dann jogge ich gerne wenn alle anderen noch im Bett liegen, verkaufe Skoda in Siegen, blogge hier seit 2011 für euch darüber und ich verfolge leidenschaftlich den BVB.

18 Gedanken zu „Der Octavia Scout ist bestellbar: Preise, Meinungen, Testberichte“

  1. Hallo Sebastian,

    du schreibst dass der Octavia Scout ein Alleinstellungsmerkmal besitzt: den 2.0 TDI mit 184 PS 4×4 und DSG.
    Aber soll der Octavia L&K nicht auch diese Antriebskombination bekommen?
    In der Schweiz gibt es diese Kombination zudem auch im Octavia Elegance. Weißt du ob es diese Kombination auch in Deutschland geben wird?

    Viele Grüße,
    Christian

    1. Hallo Christian,

      solange es diese Kombination bei uns nur beim Scout gibt, ist das ein herausragendes Kaufargument. Sobald Skoda diese Kombination auch bei anderen Ausstattungsvarianten anbietet, ist dieser „Vorteil“ natürlich dahin. Ob und wann es dazu kommt kann ich nicht beurteilen.

  2. Den gibt es ja nichtmal im Golf und im Passat auch noch nicht. Das wird wohl im Octavia wenn überhaupt so schnell nichts werden …

  3. Unter: „neu im Modeljahr 2015“ steht

    Das besonders hochwertige Sondermodell Octavia L&K ist im neuen Modelljahr verfügbar. Preise und die genaue Ausstattung werden später bekannt gegeben. Ab August 2014 ist der L&K auch mit einem 2,0 TDI 135 kW (184PS) Motor in Verbindung mit 4×4 und DSG bestellbar.

    Weitere Änderungen für alle Octavia:

    Neue Sportlenkräder
    16 Zoll Alufelgen für Octavia GreenLine
    Rückfahrkamera (!)

  4. Generell macht der Konfigurator einen „Beta“-Status Eindruck … Bi-Xenon inkl. Nebelscheinwerfer und Abbiegelicht plus Option Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht – geht wohl neuerdings. Und was sind „beheuzte Scheibenwaschdüsen“ ;-).
    Naja – die Liste mit Fehlern ist lang – aber es soll wohl ja auch erst ab dem 20.08. die Markteinführung beim Händler sein … CH und AT haben uns beim Scout einiges voraus.

  5. Wann soll denn in CH oder AT die Markteinführung beim Händler gewesen sein? Stehen denn schon Scout-Modelle dort in den Showrooms?

  6. In AT ist zumindest die Heckklappe in der Serienausstattung – wie auch das Xenon. Und in der Schweiz wohl auch. Mein Händler wird seinen wohl erst in der KW43 bekommen – in DE.

  7. Auf der im Artikel erwähnten SOnderseite sieht man auch deutlich mehr Lackierungen – z. B. das dunkle Orange. Kommt das auch nach DE? Oder haben uns A und CH noch mehr voraus?

  8. Noch eine Frage bitte, gern auch an Herrn S. Koch:
    Steht nun eine ähnlich lange Lieferzeit für den 184 PS Diesel im Scout an als wie für den RS?
    Wer hat aktuell überhapt ein Fahrzeug im Showroom oder gar als Vorführwagen zu Gesicht bekommen? Ich lebe wohl zu ländlich…

  9. Der Scout als 1.8 TSI wäre für ein guter Ersatz für meinen alten Octavia TSI 4×4. Aber warum will Skoda mir das DSG aufzwingen, das viel Geld zusätzlich kostet, den Verbrauch erhöht, die Spritzigkeit verringert und vielleicht nur Ärger bereitet (siehe die vielen Berichte über DSG-Probleme). Außerdem schalte ich lieber selbst. Ich hoffe, Skoda bietet in Zukunft auch ein Schaltgetriebe an. Sonst werde ich mich woanders umschauen.

  10. Mit den möglichen Ausstattungsdetails und der modernen Technik stellt der Octavia Scout den Yeti in den Schatten. Tolles Auto! Wer kauft da noch den Yeti?

  11. Ich wohne gar nicht ländlich, sondern mitten im Ruhrgebiet. Habe heute mal 2 große Händler angerufen, wann denn absehbar eine Scout Probefahrt möglich sei. Dort wurde ich behandelt, als würde ich die Herrschaften für einen Banküberfall anwerben wollen. Händler 1 hat sehr grummelnd von sich gegeben, möglicherweise im April (!), so genau könne er das aber auch nicht sagen, Händler 2 war zu keiner anderen Aussage bereit als, dass er es nicht wisse.
    Bin bisher mit der Skoda Konkurrenz ganz zufrieden gewesen und muss so ein Auto auch nicht unbedingt kaufen. Das scheint den Herrschaften entweder nicht klar zu sein oder sie können gut auf Kunden verzichten. Mir geht es dabei gar nicht um die Sache an sich, aber der Ton war doch abweisend. Jedenfalls war mein Erstkontakt ernüchternd.

    1. Ich denke, das liegt eher an SAD, dem Importeur… bzw. an Skoda CZ.

      Die Händler dürften aktuell ziemlich genervt sein von der Unprofessionalität von Skoda CZ bzw. der Engpaßzuteilung von VW-Komponenten und der damit verbundenen langen Lieferzeiten.

      Während mir mein VW- und Audi-Händler meine Neuwagen-Leasing-Konfiguration per Code ins PPS-System des Herstellers übernimmt und eine Produktionswoche simulieren kann, muß der Skoda-Händler die Konfig nach CZ (oder gar erst in die DE-Zentrale?) übermitteln und bekommt gnädigerweise dann 2 Wochen später evtl. eine unverbindliche Bauwoche. Die sich dann auch mal um Wochen oder Monate verschieben kann – und zwar nicht am Anfang der 6 Monate ursprünglicher Lieferzeit, sondern sogar noch mitten drin oder am Ende.

      So jedenfalls erzählte es mir ein Skoda-Händler…

      Ungefähr zur gleichen Zeit rief ich die Skoda Deutschland Hotline an …. mit der Frage: wie groß ist denn aktuell die Lieferzeit bei einem fast voll ausgestatteten Octavia L&K Combi DSG 184 PS 4×4?

      Antwort: keine Ahnung, wir haben schon erste Fahrzeuge des L&K bestellt … und müssen jetzt mal sehen, wie sich das entwickelt / einpendelt…

      Hä???? Bitte????

      Hängt sowas (Autoproduktion) von Zufällen wie Regen, Bienenflug und Sonnenstunden ab, wie der Apfelanbau?

      Ist Autoproduktion ein ganz neuer „Rocket Sience“, den man noch gar nicht richtig beherrscht?

      Oder läuft es nicht so, daß man das schon jahrelang macht und „Erfahrungen“ hat? Daß es Dinge wie Produktionseinplanungen, MRP-Dispo-Läufe, Grob- und Feinabrufe, Kanban und andere moderne Dinge gibt, die sowas (Autoproduktion) professionell und PLANBAR machen?

      Also: Wenn selbst der Importeur (und scheinbar auch der Hersteller) nicht sagen kann, wann denn ein L&K (oder wahlweise Scout) in DE ankommt – dann kann es der „arme“ Skoda-Händler erst recht nicht….

      Wenn man dann noch bedenkt, wem Skoda Deutschland indirekt gehört (VW Deutschland) und wem der Laden in CZ gehört (VW Deutschland), dann fragt man sich a) warum VW DE da nicht endlich ein Machtwort spricht und den Importeur zwangsweise ans Bestell-/PPS-System in CZ anschließen lässt … und b) dafür sorgt, daß der Importeur und die Kunden in dem Land des EIGENTÜMERS dieses Ladens (der in CZ) sich nicht von diesem (Skoda CZ) derart „unwissend“ halten lassen müssen.

      Aber wahrscheinlich spekuliert VW DE ja darauf, daß die frustrierten Kunden dann lieber Golf, Passat oder A4/A6 bestellen – wo man als Leasingkunde auch dann weitestgehend pünktlich sein Folgefahrzeug bekommt!

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